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2018 - D
ie israelische Lobby in den USA - 4

Die zensierte Al Jazeera-Dokumentation über die israelische Lobby in den USA

 

Auf diesen Unterseiten finden sie (als Text) die deutsche Übersetzung der  Videos:

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Hier auch:  2017 - Videos und deutsche Übersetzung - "Unterirdische israelische Lobbyarbeit in Großbritannien"  >>>

 

The Israel Lobby in the U.S. - Documentary by Al Jazeera (Part 1 of 4)


Der Dokumentarfilm wurde von Al Jazeera nie gesendet, aufgrund des Drucks einiger jüdischer Gruppen und Einzelpersonen. Siee war schließlich zu einigen Gruppen durchgesickert, die einige kurze Clips veröffentlichten (weitere Informationen hier) . Am 2. November standen die ersten beiden Teile der Öffentlichkeit zur Verfügung.
 

 

 Die Lobby USA Teil 4

 

Zuvor berichtet Noah Pollak vom „Not-Ausschuss für Israel“ in „The Lobby USA“  unserem Reporter, wie dieser die BDS-Bewegung beschreibt.

 

Pollak: „Wenn du über BDS sprichst, dann sprichst du darüber als eine Bewegung, die Gewalt gegen Zivilisten absolut unterstützt, AKA Terrorismus.“

 

Irshaid: „Warum tun sie das? Sie versuchen immer, uns zu verbinden, Knoten zu verbinden, die nicht existieren.“

 

Phil Rees: In der letzten Episode der Lobby USA ein Blick nach vorne.

Die Hoffnungen, dass eine Friedensvereinbarung zwei Staaten in dem historischen Land des historischen Palästinas schaffen könnte, sind nach einem halben Jahrhundert israelischer Besetzung schnell verblasst.

Deshalb, wie wird die Lobby reagieren? Unser Reporter in ihrem Innern wird es herausfinden.

 

Die Lobby USA

 

Indem Al Jazeeras Ermittlungseinheit einen Undercoverreporter einsetzt, dringt sie in eine der mächtigsten Lobbys weltweit ein.

 

„38 Milliarden Dollars zur Sicherheitsunterstützung Israels zu erhalten, das ist das, was AIPAC gerade getan hat.“

 

Wir untersuchen, wie die Lobby unter AIPACs  (Amerikanisch-Israelische Komitee für öffentliche Angelegenheiten) Leitung unerschütterliche Unterstützung für Israel im Kongress sicherstellte.

 

„Kongressmitglieder tun nichts, ohne dass man Druck auf sie ausübt. Und das einzige Mittel, das zu tun ist, mit Geld.“

 

John Mearsheimer: Was die Lobby zum Ziel hat, ist, sicherzustellen, dass Israel von den USA eine Sonderbehandlung erfährt, und zwar für immer.“

 

Aber nach der Besetzung des palästinensischen Gebiets seit einem halben Jahrhundert sieht sich die Israel-Lobby einer neuen Herausforderung gegenüber.

 

Omar Barghouti: „Wir riefen zu einem vollkommenen Boykott und Desinvestitionen und eventuell sogar zu Sanktionen auf, um die von der UN verbrieften Rechte des palästinensischen Volkes zu erzielen.“

 

Eine Bewegung, um Israel zu boykottieren, BDS, um gegen Israel Desinvestitionen und Sanktionen zu verhängen, wurde auf amerikanischen Campus gegründet.

 

David Brog: „Sie scheint, ihre Ziele zu erreichen. Sie bedroht die zukünftige amerikanische Unterstützung für Israel.“

 

Rabbi Josph Bergman: „Wir glauben an Gerechtigkeit für alle Menschen, das bedeutet, die Besetzung muss enden.“

 

Israels Ministerium für Strategieangelegenheiten reagierte mit einer verdeckten Opration, um BDS zu besiegen.

 

Sima Vaknin-Gil: „Ihre Aktionen müssen so vage wie möglich sein. Es ist keine hierarchische Militäreinheit, wobei, wenn wir X töten, die Einheit darunter aufhören würde, zu funktionieren.“

 

Tony: „So nutzt die israelische Regierung jüdische Organisationen in der Diaspora?

 

Eric: „ Ja, absolut.“

Es ist eine psychologische Kampagne, die Spionage und Verleumdung beinhaltet.

 

„Sie diskreditieren den Boten, um die Botschaft zu diskreditieren.“

 

„Bleiben Sie einfach bei der Botschaft. Und was ist diese Botschaft?

BDS ist eine … Hassbewegung.“

 

Während unser Reporter pro-Israel Gruppen beobachtete, wurde er gebeten, undercover für die Lobby zu gehen.

 

„Sie begeben sich auf feindliches Gebiet, das kann nicht jeder.“

 

Episode Vier

 

Die Besetzung vermarkten

 

Unser Undercover-Reporter nahm an einem Dinner anlässlich der Jahreskonferenz des Israel-American Council Amerika-Rates in Washington teil.

Er traf eine Amerikanerin, die in die anti-BDS-Kampagne der israelischen Regierung involviert war.

 

Jackie: „In meinem Job arbeite ich mit ich mit allen großen Netzwerken und Medien. Das gehört nicht zu meinem Beruf. Ich beschäftige mich mit akademischen Angelegenheiten. Jeder Universitätspräsident nimmt unsere Anrufe entgegen, nimmt an unseren Treffen teil, arbeitet mit uns, wir sind eine legitimierte Regierungsorganisation.

 

Jackie Reting war Direktorin für akademische Angelegenheiten am israelischen Konsulat in New York.

 

Die Diskussion fokussierte auf BDS.

 

Jackie: „Es gibt so viele Organisationen, die sich auf BDS konzentrieren.

Meistens, wenn es um BDS geht, sind wir hinter den Kulissen.

Ich treffe mich mit Präsidenten der Universität, der Fakultät, Studenten.

Was sie tun, ist, Beziehungen zu örtlichen Politikern aufzubauen, sicherzustellen,  dass Politiker sich an sie wenden, wenn  Dinge auf den Tisch kommen, die heikel für Israel sind.“

 

Die drei Tage Konferenz bringt die Konstellation der pro-israelischen Lobbygruppen in den USA zusammen. An der Oberfläche scheint es so, als ob die Dinge für Israel gut aussehen.

 

David Brog: Israel boomt. Es ist eine Start-Up-Nation. Heute geht mehr Venture Capital nach Israel als jemals zuvor in der Geschichte. Also, weshalb beruhigen wir uns nicht einfach, realisieren, dass BDS wertlos ist , dass es verliert, und ignorieren es.

 

David Brog ist der Exekutivdirektor der Maccabee Task Force, die BDS auf amerikanischen Campus bekämpft.

 

David Brog: „Ich glaube nicht, dass BDS jemals dazu dienen sollte, Colleges dazu zu bewegen, ihr Geld aus Israel heraus zu ziehen.

Also, wenn wir uns auf die Dollars konzentrieren, können wir uns wirklich gut fühlen.

Wenn wir uns auf die Tatsache konzentrieren, dass eine Maßnahme getroffen wurde, um uns, diejenigen, die Israel lieben, von der kommenden Generation zu trennen, müssen wir meiner Meinung nach besorgt sein. Wenn Sie um die Millenium-Generation und die Studenten geht, ist es eine schlechte Situation. Wir gelangen an einen Punkt, wo die Mehrheit mehr auf Seiten der Palästinenser als auf der der Israelis ist.“

 

Während zahlreiche Sprecher Wege diskutieren, um BDS zu bekämpfen, wurde das Fehlen der Zivilrechte für Palästinenser, die unter israelischer Kontrolle leben, nicht angesprochen.

 

Niemand spricht über den Grund, weshalb BDS überhaupt existiert. Was ist das Modell für die BDS-Bewegung.“

 

 Keith Weissman war ein Analytiker bei AIPAC von 1993 – 2004.

 

Das Modell ist Südafrika.

„Also war das ein schlechtes Ding zu tun?“

 

Ein Apartheidregime, das gleiche Rechte für schwarze Südafrikaner verneinte, wurde geschwächt und brach letztlich nach einem globalen wirtschaftlichen und politischen Boykott zusammen.

 

Sie sind beunruhigt, dass die BDS-Bewegung den Stand erreichen könnte, zu dem der Südafrika-Boykott gelangt ist. Deshalb versuchen sie, sie jetzt aufzuhalten.

Stellen Sie sich vor, das Apartheidsregime von De Klerk hätte in Südafrika eine Lobby in Amerika gehabt, die gesagt hätte, es sei ein Verbrechen, diesen Boykott zu unterstützen. Stellen Sie sich das vor!“

 

Fast zwei Jahrzehnte lang wurde Israels Besetzung als temporär dargestellt, wobei beide Seiten das verfolgten, was man eine Zwei-Staaten-Lösung nennt.

 

John Mearsheimer: „ Die Zwei-Staaten-Lösung ist das, wobei die Palästinenser einen eigenen Staat in den besetzten Gebieten, das sind die Westbank und Gaza, erhalten.“

 

Aber es gibt ein Problem, nur jüdische Siedlungen sind weiterhin gewachsen innerhalb der Grenze eines vorgeschlagenen palästinensischen Staates. Die US-Regierungen haben nacheinander öffentlich bezweifelt, ob eine lebensfähige palästinensische Nation möglich noch notwendig ist.

 

John Kerry: Die Siedleragenda bestimmt die Zukunft von Israel und ihr angegebener Ziel ist klar. Sie glauben an einen Staat, Großisrael. In der Tat erklärte ein prominenter Minister direkt nach der US-Wahl, ich zitiere: „Das Zeitalter der Zwei-Staaten-Lösung ist vorüber.“

 

Trump: „Ich sehe auf zwei Staaten und einen Staat und ich bin für den, den beide Parteien mögen.Ich bin sehr glücklich mit dem einen, den beiden Parteien mögen. Ich kann sowohl mit einem leben ...“

 

John Kerry: „Wenn die Wahl ein Staat Israel ist, kann er entweder jüdisch oder demokratisch sein, er kann nicht beides sein.“

 

John Mearsheimer: „ Immer mehr Menschen beginnen, das Argument zu übernehmen, dass Israel sich in einen Apartheidstaat verwandelt.

 

John Mearsheimer ist Professor der politischen Wissenschaften an der Universität von Chicago.

 

„Vorher war die Situation, dass das Wort „Apartheid“ niemals im Zusammenhang mit Israel gebraucht wurde.“

 

Um das Apartheidslabel zu diskreditieren, hat die Lobby eine Kampagne gestartet, um zu versuchen, mit schwarze Südafrikaner ins Boot zu holen.

 

David Brog: „Schwarze Südafrikaner, die Apartheidsaktivisten waren, sahen, als sie nach Israel gebracht wurden, die Realität, kamen nach Hause zurück, wütend auf BDS.

Sie fühlten sich betrogen, sie fühlten, dass jemand versucht hatte, ihre Geschichte zu stehlen.“

 

Zeitung: „Ich bin ein südafrikanischer Aktivist, der gegen Israel zu kämpfen pflegte – bis ich dorthin fuhr.“

 

David Brog: „Das ist ein effektiver Weg, diese schwarzen Südafrikaner, ehemalige BDS-Aktivisten, nun Israelis Unterstützer ,auf amerikanische Campus zu bringen.“

 

Während seiner Volontärzeit erfuhr Tony, dass „The Israel Project“ eine Strategie entwickelt hat, die  „Hör auf, mir meine Apartheid zu rauben“. Der Plan ist, Artikel, die schwarze Südafrikaner geschrieben haben, in amerikanische Medien zu bringen und zu behaupten, dass BDS ihre Geschichte verzerrt.

 

Khury Petersen-Schmith: „Wenn ihr durch die Trennung in diesem Land angeekelt seid, wenn ihr von der südafrikanischen Apartheid angeekelt seid, dann solltet ihr auch angeekelt sein von der israelischen Apartheid.“

 

Ein anderer Workshop wurde von israelischen Diplomaten der Konsulate in den USA angesprochen.

 

Khury Petersen-Schmith ist Aktivist von „Black Lives Matters“

 

Artikel: „Jüdische Gruppen prangern die Ansicht der Plattform von „Black Lives Matter“  über Israel an. „Black Lives Matter“ hatten besondere Kritik geerntet, nachdem sie Unterstützung für die BDS-Bewegung geäußert haben.“

 

Artikel: „Kritiker denuntieren „Black Lives Matter“-Plattform, die Israel des Genozids beschuldigt.“

 

Es scheint so, als ob Israels Diplomaten versuchten, das Apartheidslabel herauszufordern, indem sie um Unterstützung unter den afrikanischen Amerikanern werben.

 

Judith: Das große Problem mit Israel ist und  der jungen Generation der schwarzen Gemeinschaft. „Black Lives Matter“ beginnt dort.

 

Judith Varnai Shorer ist die israelische Generalkonsulin in Atlanta.

„Ich hatte letzte Woche in meinem Haus ein „Sit-down“-Dinner für 40 Menschen, die ich als Führerschaft der schwarzen Gemeinschaft erachtete. Viele sehr wichtige Menschen.

Sie können Teil unseres Tuens und Aktivitäten sein.“

 

Ali: „Pro-Israel Gruppen versuchen, eine neue Generation schwarzer Führer zu kultivieren, die pro-Israel ist, indem sie sie zu AIPACs Konferenzen auf kostenlose „all-inclusiv-Reisen“ schicken, indem sie sie in Delegationen mit nach Israel nehmen.“

 

Khury: „Sie tun das, weil sie BDS fürchten und sie Black Lives Matter fürchten und, was dieser neue Kampf für die schwarze Freiheit bedeutet, der auch die schwarze Freiheit in einem breiteren Zusammenhang sieht.“

 

Khury: In 2014 begann Israel eine Belagerung von Gaza. In demselben Sommer tötete die Polizei in Ferguson Mike Brown und Ferguson empörte sich und in den Abendnachrichten war beides, die letzten Informationen über Gaza und die letzten Informationen über Ferguson.

 

Es gab Solidarität mit dem Ferguson-Aufstand, die online ausgedrückt wurde.

Es gab Palästinenser, die auf Twitter die Rebellen von Ferguson bejubeln und erklären, wie man mit Teargas umgeht.

 

Palästinensische Mail: „Vergewissere dich, gegen den Wind zu rennen/ bewahre Ruhe, wenn du Tränengas abbekommst, der Schmerz wird vergehen, reibt euch nicht eure Augen.

Ferguson Solidarität!“

 

Antwortmail: Ferguson: „Danke für den Rat, Palästina.“

 

Israelische Dipomaten haben reagiert, indem sie sich auf das Erbe von Martin Luther King berufen haben und behauptet, die Kampagne für palästinensische Zivilrechte beinhalte keine Gemeinsamkeiten mit der Bewegung für die Bürgerrechte in Amerika.

 

Andy: „Dr. Clarence B. Jones, der den Entwurf für die Rede von Martin Luther King: „Ich habe eine Traum“, geschrieben hat, war sein Anwalt und sein enger Freund. Er ist jemand, dem ich meine Hand entgegenstreckte, er wurde ein sehr enger und persönlicher Freund.“

 

Andy David war der israelische Generalkonsul in San Francisco.

 

„Aufgrund dieser Beziehung veröffentlichte er drei Artikel der Huffington Post, die erklärten, weshalb ihre Agenda gestohlen worden war.

 

Martin Luther King würde sich in seinem Grab umdrehen, wenn er die anti-israelischen Tendenzen oder die Politik sähe, die innerhalb „Black Lives Matter“ entsteht.“

 

Khury: Darin liegt etwas einerseits Lächerliches, aber auch etwas Hinterhältiges.

Du benutzt die Glaubwürdigkeit eines Freiheitskampfes, um zu versuchen,dich gegen eine andere Freiheit zu stellen und das ist meiner Meinung nach ungeheuerlich.“

 

Sobald Black Lives Matter Unterstützung für BDS erklärte, wurde eine Spendenaktion in einem New Yorker Nachtklub plötzlich abgesagt.

 

Artikel: „Black Lives Matter“ Wohltätigkeitsveranstaltung wird aufgrund der Einstellung zu Israel abgesagt. Das Management des Veranstaltungsortes sagte, es teile nicht die Einstellung der Bewegung zu Israel.“

 

„Da wir diese Position nicht vertreten, haben wir entschieden, das Konzert zu stornieren.“

 

Tonys Chef, Eric, berichtete ihm, „The Israel Project“ stünde hinter der Entscheidung.

 

Eric: „ Ich weiß nicht, ob du das gesehen hast. Dieser Klub sagte eine Veranstaltung von „Black Lives Matter“ ab.

 

Eric Gallagher war der Entwicklungsdirektor bei „The Israel Project“.

 

„Es war einer unserer Sponsoren, wir riefen ihn einmal an und er rief den Besitzer an.“

 

Zeitung: „Das Broadway-Konzert zur Unterstützung von „Black Lives Matter“ ist abgesagt.“

 

Khury: „Ich meine, es ist wirklich ungeheuerlich, dass ein System in Israel unglaubliche und umfangreiche Maßnahmen erfindet, um ein gewalttätiges Regime gegen die Palästinenser zu haben, und man noch dazu Ressourcen investiert, um sicherzustellen, dass die Unterstützung für diese Unterdrückung noch verstärkt wird.“

 

Eines Abends traf Tony auf der IAC-Konferenz einen prominenten Aktivisten, der mit einem Hard-Line-Trend in der Pro-Israel-Lobby verbunden ist. Noah Pollak argumentiert, dass rauhe Taktiken nötig seien, um sich dem Apartheid-Label zu widersetzen.

 

Noah:„Der Aktivismus muss sehr provokativ sein und Aufmerksamkeit erregen und absolut keine Sch ...e sein. Wir werden mehr pro-Israel sein, als du dir auch nur vorstellen kannst, nur, um die Welt zu provozieren.“

 

Noah Pollak ist der Exekutivdirektor vom „Emergency Committee for Israel“ (Notfall-Komitee für Israel).

 

Pollak glaubt, die amerikanische Öffentlichkeit würde im Gegensatz zu Großbritannien seine Strategie ohne Glacéhandschuhe akzeptieren.

 

Pollak: „Die meisten Amerikaner sind pro-Israel. Hingegen, wenn du eine Umfrage zu Israel in Großbritannien durchführst, ergibt das nur puren Hass gegen Israel. Dein Land ließ die Hälfte der verdammten Pakistaner einwandern. Deshalb habt ihr ein anderes Problem, als wir hier haben.“

 

Tony wurde von einer Demonstration berichtet, die Noah Pollak organisiert hatte. Ein Bus sollte die Protestgruppen zu einer Veranstaltung bringen , die die pro-BDS-Bewegung, „Students for Justice in Palestine“ (Studenten für Gerechtigkeit in Palästina), organisiert hatte.

 

Tony: „Hi, ich bin Tony.“

 

Marshall: „Marshall, freut mich, dich kennen zu lernen.

Das ist eins von diesen Dingen, wo es entweder großartig wird und wir BDS schlagen... oder wo wir einfach scheitern.

Wenn du sie nicht schlagen kannst, schließe dich ihnen an.

Wir brennen darauf, zu gewinnen, weißt du, deshalb will ich einfach irgendetwas gewinnen, denn wir gewinnen nichts mehr.“

 

Die Protester sind auf einem Fellowship-Programm, das von einem konservativen Think-Tank, genannt die Hoover Institution, durchgeführt wird.

 

Marshall: „Die gesamte Fellowship-Strategie beruht auf: „Du müsst die Fußsoldaten der konservativen Bewegung sein. Das ist tatsächlich die erste Aktivität der Fußsoldaten, zu der wir meiner Meinung nach gezwungen wurden. Tony, welche Verbindung hast du zu der großen Verschwörung, von der wir ein Teil sind?“

 

Tony: „Ja, „The Israel Project.“

 

Marshall: „Also kannst du nicht, nicht kommen.“

 

Ihr Plan war, die nationale Konferenz der „Students for Justice in Palestine“ zu unterbrechen. Marshall sagte, der pro-Israel-Protest sei nur schlecht geplant worden.

 

„Es ist eine sehr „schnell improvisierte“ Operation.“

 

Es war vor allem Noah Pollak, der hereinkam und meinte so etwas, wie: „Seht, da sind diese Jihadisten, die grundsätzlich Selbstmordattentate unterstützen , und sie sind auf dem Campus und ihr müsst sie aufhalten. Es ist eine Gelegenheit, die Araber zu beschimpfen.“

 

Marshall: „Gestern, als wir gingen, meinten wir gegenüber unserer Chefin, dass wir dorthin gehen würden. Sie sagte etwas, wie: „Oh, das ist Pflicht, ihr müsst dorthin gehen.“

 

Auch wenn ihnen gesagt wurde, sie müssten an einem Protest teilnehmen, so ist nicht jeder in dem Bus überzeugt, dass dies gut für ihr Image ist.

 

Marshall: „Weißt du, was mein schlimmster Albtraum ist? Ich mache keinen Scherz, ein Foto von Deon und mir zusammen und auf dem wir deutlich zu erkennen sind. Sie reagieren, wie: „Oh, wer sind diese Verräter, die uns gegen Geld an die jüdische Verschwörung verkauft haben? Ich sage dann etwas, wie: „Das stimmt, wir kosten 50.000 Dollar plus Vergünstigungen.“

 

Bei Abfahrt des Busses diskutieren sie über das Interesse, eine solche Protestaktion zu organisieren.

 

„Ich bin einfach skeptisch, die Protesttaktik gegen sie einzusetzen?“

Weil das nicht unsere Öffentlichkeit ist.

Der Grund, dass Proteste wirken ist, wenn die involvierten Leute wirklich dahinter stehen und dort sein wollen.“

 

Eine Frau: „Aber was müssen sie dann tun? Denn sie existieren und wachsen weiterhin und unabhängig davon, wie viele Gesetzgeber gegen BDS vorgehen, sie entwickeln sich weiter.“

 

„Nein, du hast Recht. Wir sollten etwas tun, aber am Ende des Tages ist die Äußerung, dass die Rechte jeden Campusprotest beherrschen wird, lächerlich.!

 

„Du kannst sie nicht einfach (machen) lassen.“

 

„Nein, ich sage nicht, dass ...“

 

„und das ist das, was geschieht.“

 

Marshall: „Wenn ich ein hochkarätiger jüdischer Sponsor wäre, wäre ich bedeutend realistischer in Bezug auf Erwartungen.“

 

Eine Frau: „So, was würdest du denn tun, wenn du ein hochkarätiger jüdischer Sponsor wärst?“

 

Marshall: „Ich würde weiterhin das tun, was ihr tut, was bedeutet, auf den tatsächlichen Machtstrukturen zu  und den Machtstrukturen an und für sich zu fokussieren.

 

Die Wirklichkeit ist, dass es keinen einzigen College-Präsidenten in diesem Land gibt, der tatsächlich BDS unterschreiben würde. Es gibt keinen einzigen...“

„Aber sie erlauben alle, dass SJP auf ihren Campus existiert.“

 

„Aufgrund der Redefreiheit sind sie verpflichtet, das zu tun.“

 

„Also, was sollen sie dagegen tun?“

 

Wenn ein Protest von Außenstehenden gesponsert und organisiert wird, aber erscheint wie eine populäre Graswurzelbewegung, so nennt man das „Astroturfing“.

 

„Sie machten tatsächlich einen …. Job, indem sie mich aufregten, damit ich persönlich erscheine und protestiere.“

 

Die Art, wie du es sagst, klingt ein wenig nach „Astroturfing“.“

 

„Nein, nein, nein, es ist „Astroturfing“, nein, aber das ist tatsächlich … Dort ist ein Bus.“

 

„Was soll das heißen?“

 

„Das ist, wenn du falsche Proteste aufstellst.“

 

„Das ist der Unterschied zwischen einer Graswurzelbewegung und „Astroturfing“.“

 

Max Blumenthal: „Du nimmst Geld von Unternehmen und du erzeugst das Bild einer Graswurzelbewegung, indem du in Wirklichkeit Leute dafür bezahlst, dass sie als Aktivisten erscheinen. Das zeigt nur, wie wenig tatsächliche Graswurzel-Macht sie haben und wie all ihre Macht an der Spitze ist.“

 

„Es ist nicht so, dass „Astroturfing“ schlecht ist und, solange sie denken, du Astroturfing betriebest „Astroturfing“, muss euer „Astroturfing“ nur betrieben werden.“

 

Wir sollten keine Leute haben, die sagen: „ Ehrlich, das ist schlecht für meine politische Karriere.

 

Der Bus kommt in der George Mason Universität an, wo die „Students for Justice in Palestine“ ihre nationale Konferenz abhalten. Aber die Protester können die Konferenzhalle nicht finden.

 

„ Wir sollten anhalten und fragen: „Hallo, wo sind alle die Jihadis?“

 

Max Blumenthal ist Autor und Unterstützer der BDS-Bewegung.

 

Der Fahrer sieht zwei Studenten und hält an, um nach der Richtung zu fragen, eine trägt ein Kopftuch.

 

„Oh, nein, nun komm schon!“

 

„Sh...t!“

 

„Direkt zurück nach DC, zurück nach DC.“

 

„Entschuldigen Sie, wissen sie, wo das Johnson Center ist?“

 

„Okay, fahren Sie nur diese Straße wieder hinunter...“

 

„Okay, danke.“

 

„Das war problematisch.“

 

„So, das fängt ja gut an...“

 

Mohammad: „Students for Justice in Palestine“ ist wahrhaftig eine von Studenten geführte Organisation und darauf fokussiert, BDS zu fördern. Wir haben Workshops, wie unsere Desinvestitionskampagne aufgezogen werden muss, Schnittstellen auf den Campus zu finden,“

 

Mohammad Abou Ghazala ist ein Mitglied der SJP in der George Mason Universität.

 

Bündnisse zu bilden, genau jetzt hat sich Palästina wesentlich normalisiert auf den Campus.“

 

Der Bus kommt endlich an.

 

Noah Pollaks Protest ist keine Studentenveranstaltung. Um die Regeln der Universität nicht zu brechen, hat er ein juristisches Briefing arrangiert.

 

Pollak: „Die SJP-Konferenz ist im dritten Stock und wir werden idort hinaufgehen und n einer respektvollen und ruhigen Art, gegen sie protestieren.

Yael ist eine Rechtsexpertin und wird ein bisschen darüber sprechen.“

 

Yael: „Wir sind hier natürlich als Gäste der Universität, deshalb wollen wir nicht beschuldigt werden, eine von der Schule gesponserte Aktivität zu stören.

 

Yael Lerman Mazar ist Direktorin für Rechtsangelegenheiten bei „StandWithUs“.

 

Es ist gegen das Gesetz, eine missbräuchliche und gewalttätige Sprache zu benutzen. Also werden wir eine friedfertige, gute Sprache benutzen. Wenn wir sehen, dass sie etwas tun, was schlechtes Verhalten ist, mischt euch nicht ein, bleibt ruhig.

Wenn es euch gelingt, mit irgendwelchen Reportern zu sprechen, bleibt einfach bei der Botschaft.

 

Und was ist diese Botschaft?

 

SJP ist eine … Hassgruppe.
BDS ist eine … Hassbewegung.

Die einzige andere Sache, die ihr wahrscheinlich erwähnen wollt, ist, dass SJP Gewalt, Terrorismus und dergleichen befürwortet.

 

Leute, ihr werdet großartig sein.“

 

„Wir sind nicht hier, um zu provozieren. Wir sind nicht hier, um überhaupt irgendeine Art von Zwischenfall zu haben. Wir sind nette Menschen.“

 

Tonys Gruppe von Protestern sah sich dann einem anderen Hindernis gegenüber.

 

„Ich wusste nicht, ob ihr Leute es mitbekommen habt, aber wir stecken in einem Aufzug mit allen Zeichen...“

 

„Sie schlossen uns in einem Aufzug ein ...“

Sie haben irgendjemanden im Innern, diese Antisemiten.“

 

Ali: „Wir sahen Menschengruppen auf uns zukommen, die uns nicht bekannt erschienen und ihre Israelflaggen, Poster und Zeichen schwangen.“

 

Aus dem Aufzug befreit, nahm Tony an der Demonstration teil.

 

„Wir unterstützen eine demokratische Gesellschaft. Wir denuntieren Extremistengruppen.“

 

„Hey, SJP, was denkt ihr darüber? Stimmt ihr zu? Widerstand... Kinder-Selbstmordattentäter?“

 

Ali: Wie reagieren Sie auf eine solch wilde Anklage, die in keinster Weise fundiert ist und nur dazu dient, die Aufmerksamkeit abzulenken. Wir unterstützen Selbstmordattentäter, das ist einfach lächerlich.“

 

Protester:

„Die „soziale linke Justiz“ unterstützt den radikalen Terrorismus.“

 

„Wollt ihr keinen Dialog?“

 

„Wir sind hier, um mit euch zu reden. Ihr wendet uns euren Rücken zu?“

 

„Das ist lächerlich. Ihr denkt: „Wenn sie es tun, werden sie versuchen, werden wir es aufmischen, mit neuen Beschuldigungen mischen.

 

Ali: „Wir unterstützen keinen radikal-islamischen Terrorismus in diesem Land.

Wir unterstützen keine Selbstmordattentäter, Feiglinge, die Kinder und Frauen töten. Sie hinterlassen Waisen... wir unterstützen sie nicht.“

 

Tötet Babys in Kinderwagen, das wird Frieden bringen.

 

Demonstrantin: „Palästinensische Terroristen im gesamten Israel, das wäre es.

Diese Terroristen, wahre Babymörder.

Sie morden Frauen, sie morden Kinder, sie kümmern sich um nichts.

Sie rauben Frauen jederzeit.“

Ali: Das anzuhören und nicht darauf zu reagieren und ihnen unseren Rücken zuzudrehen, um sie nicht zu sehen, dazu gehört eine Menge.“

 

Protester: „Danke SJP, viel Glück mit eurem Jihad.“

 

Ali: „Sie waren frustriert über die Tatsache, dass wir nicht reagierten, sie sagten:

 

 „Ihr antwortet noch nicht einmal, es gibt noch nicht einmal eine Antwort.

„Seht, wie sie die palästinensische Fahne in unserem Land hissen.

Seht euch das an: verabscheuungswürdig.

Dies ist der wahre „Korb der Kläglichen“. Diese sind die beklagenswerten Menschen.

Sie kauern hinter radikalem Islamismus.

Sie engagieren sich nicht in einem Dialog, weil sie den

Krieg der Gedanken nicht gewinnen können.“

 

Ali: Es gibt keine Beantwortung unserer Inhalte, weil man sie nicht widerlegen kann. Unsere Inhalte basieren auf Menschenrechten, Moral, Ethik, internationalem Recht.“

 

Diese inszenierten Proteste hatten eine minimale Auswirkung auf die Studenten an der George Mason Universität.

 

Annonce:

„Mit der Hamas verbundene Aktivisten bilden eine Studentenblockade, um Protester aus der Jahreskonferenz herauszuhalten.“

 

Aber die Schlagzeilen, die in den sozialen Medien geteilt wurden, erzählen die Geschichte, die Pollak will: „Weshalb nimmt die George Mason Universität anti-Israel Aktivisten auf, die Studenten mobben und Terror rechtfertigen?

 

„Ja, lasst uns ins Hauptquartier zurückfahren zur Nachbesprechung und Cocktails.“

 

In Teil zwei eine drohende Krise für die Lobby.

 

Rabbi: AIPAC vertritt nicht die amerikanisch-jüdische Gemeinde.

 

Eric: „In den USA war bis dahin tatsächlich weit verbreitete öffentliche Unterstützung für Israel.

Das Fundament, auf dem AIPAC beruhte, ist im Begriff, zu verrotten.

 

In Teil 1, wie die Unterstützung für Israel unter den Jugendlichen abnimmt.

 

David Brog: „Es ist eine schlechte Situation. Die Mehrheit tendiert mehr in Richtung der Palästinenser als in die der Israelis. Und die Unterstützung der Lobby auf den Campus ist nicht immer, das, was sie zu sein scheint.“

 

Marshall: „Wer sind diese Verräter, die sich an die jüdische Verschwörung verkauften für Geld?“

Ich reagiere so: „ Wir taten es, wir kosten 50.000 Dollar zusätzlich Vergünstigungen.“

 

Tony ging, um seinen Chef von „The Israel Project“, das als TIP bekannt ist, zum Brunch zu treffen,

Eric sagte ihm, weshalb Jerusalem ein bevorzugter Knotenpunkt für Journalisten ist, die über den Nahen Osten berichten.

 

Eric: „Einer der Gründe, weshalb über Israel unverhältnismäßig berichtet wird, ist, weil die überwiegende Mehrheit der Journalisten, die über den Nahen Osten berichten, in Jerusalem stationiert sind.

 

Eric Gallagher war der Entwicklungsdirektor von „The Israel Project“.

 

Jerusalem ist ein Ort, wo du, weißt du, nach vier Uhr in einer Bar betrunken werden kannst und wunderschöne Frauen treffen kannst.“

 

TIP bereitet den Boden in den Medien für einen zukünftigen Krieg zwischen Israel und der Hizbollah.

 

„Wir bereiten uns auf das „Worst-Case-Szenario“ vor. Wenn das geschieht, müssen wir bereit sein, weil dieser Krieg auf dem Gebiet der öffentlichen Meinung gewonnen oder verloren wird, nicht auf dem Kampffeld.“

 

Journalisten, die in Jerusalem stationiert sind, würden über diesen Krieg berichten. „The Israel Project“ hat dort ein Büro.

 

Eric: „Wir haben ein enormes Interesse Leute, die dort arbeiten, zu beeinflussen, und das ist das, was sie tun. Sie bauen Beziehungen zu Leuten auf, die ihnen Information geben können, die sie dann an Journalisten geben können, zu denen sie Verbindungen aufgebaut haben.

Deshalb hat Lior ein Team aus 20 Leuten circa.

 

Lior Weintraub ist Direktor des Jerusalem-Büros von „The Israel Project“.

 

„Er war der Generalstabschef an der israelischen Botschaft in DC viele Jahre lang. Er ist ein Veteran der israelischen Politik, aber er war Sprecher für eine Reihe von Regierungsministern. Daher hat er echtes Knowhow im Umgang mit der Presse. Er ist ein Experte zur Erleichterung ihrer Jobs, zum Beispiel, wenn wir tatsächlich wissen, wenn ein Terrorangriff in Israel geschieht, erreichen unsere Mitarbeiter die Szene, üblicherweise, bevor die Presse es tut.

Nur, weil Lior so gut ist. Sie haben kugelsichere Westen an, Kameras und sobald es auf Twitter … einen Angriff gibt, haben wir vier Leute vor Ort.“

 

„Breaking News-Übersicht: Eine Schießerei im Herzen Tel Avivs.“

 

„Er hat dieses schnelle Reaktionsteam, da er die Leute strategisch im ganzen Land stationiert hat. Also, wenn es einen Angriff, wie die Sarona-Attacke auf dem Sarona Markt in Tel Aviv gibt.“

 

CNN-Nachrichten: „Mindestens drei Personen bei einer Massenschießerei in Tel Aviv.

Ein Angriff auf ein ungeschütztes Ziel, wie gerade die ersten Informationen, die wir über diese sich schnell entwickelnden Story erhalten, besagen.“

 

Eric: „Sie machen Fotos und bekommen Zeugenaussagen und mit der Zeit kommt die Presse dorthin, wir haben den Job für sie erledigt. Sie brauchen eine Quote, sie brauchen Information, sie brauchen … ein Bild oder einen Videoclip, den Rundumservice, wir liefern ihn ihnen.

Das ist der neue Video, der gerade ankam, und er zeigt Menschen in dem Chaos nach diesem Zwischenfall. Es ist Nacht in Tel Aviv.

 

Zum Zeitpunkt, als die Presse dorthin gelangte, konnten wir helfen, den Bericht zu beeinflussen, weil … sie alle drängeln, sie brauchen Material sofort über das, was vorgefallen war, für ihre Editoren, zurück in Brüssel oder Washington.

Wir können ihnen Informationen liefern.“

 

Eine TIP-Mitarbeiterin wurde von Fox-News interviewt.

 

Fox News: Quellen: „Angreifer sind zwei palästinensische Cousins.

Liat Dolengiewicz, die life for Ort ist, arbeitet für „The Israel Project“, das Nachrichten an die ausländische Presse dort herausgibt:

 

„Hi, ich bin hier, war sehr früh vor Ort“

Diese Kinder...“

 

Der ehemalige CNN-Korrespondent, Jim Clancy, berichtet zuerst über den Nahen Osten zu Beginn der Jahre 1980.

 

Jim Clancy: „Wenn TIP anfängt, die Journalisten zu beeinflussen und die Schlagzeilen, die Interviews suggeriert, dann ist das kein Journalismus mehr. Es ist reine Propaganda.

 

Liat Dolengiewicz, die noch vor Ort ist, arbeitet für „The Israel Project“

 

Während seiner Volontärzeit bei „The Israel Project“ sah Tony einen Brief an einen Sponsor, der erklärte, wie TIP einem Journalisten von CNN assistiert hatte. TIP schickte Will Ripley auf eine Helikoptertour, die den Reporter anscheinend beeindruckte:

 

CNN, Will Ripley: „Israel ist 20.770 sq km (Größe von New Yersey). Ich konnte einen großen Teil des Landes sehen aus der Luft, in nur ein paar Stunden.“

 

Jim Clancy: „Wenn du einmal in Israel ankommst, kommen sie mit einer Reihe von Dingen. Sie wissen, du bist in der Stadt, sie haben deine Nummer, du bekamst die Helikoptertour, das macht Spaß, du erhältst einige Videos, die du in deiner Reportage einsetzen kannst, und dann sponsern sie dir Fahrten wie diese, eine mit besonderem Zugang zu Menschen, die sie kennen. Und sie können es arrangieren.

 

CNN, Will Ripley: „Ich besuchte die israelische Seite der Grenze zu Gaza und kann dir über die dort spürbare Spannung berichten. Hamasführer haben aggressiv bestätigt, ihr unterirdisches Labyrinth aus Tunneln zu erweitern. Es würde nichts nutzen, der sichere Raum wird Sie nicht beschützen.“

 

Israelin: „Das würde nicht helfen. Nein, nicht dagegen.“

 

Ali: „Das ist ein sehr überzeugender Bericht, aber er basiert auf einer Lüge.“

 

CNN, Will Ripley: „Und es gibt sogar Berichte über einige Bewohner. Sie hören unterirdisches Graben.

 

Ali: Die Premisse des Berichtes ist, dass die Palästinenser Tunnel graben, um in die Schlafzimmer von israelischen Kinder zu gelangen und sie zu kidnappen oder zu töten oder zu terrorisieren.“

 

Das Dokument, das Tony sah, behauptete, der Einfluss von TIP habe einen der ausgewogensten Berichte über Israel, kreiert, der kürzlich von einem großen Sender gezeigt wurde.

 

CNN: Israelische Sorgen bezüglich Gazatunnel

Für diejenigen, die nahe an Gaza leben, scheint es nur eine Sache der Zeit sein, bevor es nochmals geschieht.

 

Israelin: „Es hält mich nachts wach.“

 

Ali: „Es gibt nicht einen einzigen Fall über diese Tunnel, der berichtete, dass sie benutzt werden, um israelische Bürger anzugreifen.

Der Bericht wurde nur einseitig dargestellt.“

 

CNN: Israelis besorgt über Gaza-Tunnel

Die Israelischen Verteidigungskräfte sagen der durchschnittliche Hamastunnel sei drei Kilometer, fast zwei Meilen, die Millionen von Dollar und Tonnen von wertvollen Betonressourcen kosten, die dringend von dem leidgeprüften Volk von Gaza benötigt werden, um ihre Städte wieder aufzubauen.

 

Jim Clancy: TIP weiß ganz genau, dass, wenn du der Journalist in Gaza bist, der einen Bericht mit den Quellen der Hamas macht. Dein Büro wird dann verdammt gut, zu verlangen, dass du eine israelische Stimme einsetzt, um einige der Dinge, die dort gesagt werden, zu widerlegen. Sie wissen genau, dass, wenn du auf der israelischen Seite einen Bericht mit hauptsächlich israelischen Quellen machst, nicht derselbe Druck angewandt wird. Dir wird gestattet, voranzugehen, ohne zu versuchen, die andere Seite der Geschichte einzusetzen.“

 

„Weshalb ist das so?“

 

Jim: „Das ist, weil TIP mächtig ist und sie Journalisten zur Rechenschaft ziehen. TIPS Propagandavideo erklärt seine Rolle.“

 

The Israel Project, TIP

„The Israel Project hat Israel neue Mittel in dem Kampf geliefert, die Herzen und Seelen der Welt zu gewinnen.“ Shimon Peres

 

„Wir greifen die Medien nicht an, wir werden vertraute Partner und Quelle, die Integrität und Fakten für die Ausstrahlung bringen.“

 

Washington Post-Reporter:

„Ich erfuhr in zwei Stunden mit TIP mehr als in den zwei Jahren, in denen ich über den Konflikt berichtete.“

 

New York Times:

„Moderator verlässt CNN nach Tweets“

 

Nach einem Austausch von Tweets, die die Charly Hebdo-Angriffe im Jahr 2015 betreffen, verließ Clancy CNN.

 

Haaretz:

CNNs Jim Clancy tritt zurück nach kontroversen Israel Tweets.

Veteran-Moderator tritt zurück nach spöttischen pro-Israel Tweeters, die ihn bedrohen, als er das Charlie Hebdo-Massaker in Paris diskutiert.“

 

Aus rechtlichen Gründen kann er sein Ausscheiden nicht begründen, aber erinnert an Vorgänge, wo die pro-Israel-Lobby ihren Einfluss geltend machte.

 

Jim Clancy:  Die großen Medienunternehmen werden Ihnen das sagen, okay, vielleicht werden sie es auch nicht sagen. Aber sie werden schikaniert, wenn sie palästinensische Journalisten hatten, die sich zum Beispiel über die Palästinensische Autorität auskennen. Ihnen wurde unverfroren gesagt, man wolle sie loswerden, sie seien keine vertrauenswürdigen Journalisten.

 

Jim Clancy war Korrespondent und Moderator bei CNN, von 1982 – 2015.

 

„Was auch immer ein Journalist berichtet, ob es TIP oder Regierungsmitglieder sind, wenn es ihnen nicht gefällt, wird man auf die Medienhäuser Druck, auf die großen Netzwerke, Druck ausüben.“

 

TIPS online-Werbung behauptet, es präge die Art und Weise, wie Israel in den internationalen Medien dargestellt werde.

 

The Israel Project: TIP ändert die Art und Weise. Tausende von Medienberichten erscheinen jedes Jahr und dann fügen wir Plattforms selbst hinzu, lassen Menschen sprechen, übernehmen die Gesprächsleitung.

 

Josh Block: Erst letzte Woche, als ich dort war, traf ich beide, (israelische Oppositionsführer) Herzog und Netanyahu.

 

Josh Block ist CEO und Präsident von „The Israel Project“.

 

„Wir existieren, um die Gründe darzulegen, dass die Bekanntgabe eines Jüdischen Staates eine gute Sache für uns Amerikaner ist. Und es ist eine gute Sache für Juden und für Israel und eine gute Sache für den Westen und eine gute Sache für alle.“

 

Die LOBBY

 

politische Unterstützung      Strategie         öffentlicher Diskurs

 

Block beschreibt die pro-Israel-Lobby als einen dreibeiniger Hocker, finanziell gestützt, indem sie ,  den Kongress beeinflussen, und die Politik durch Think-Tanks ändern und drittens ist TIPs Rolle, den öffentlichen Diskurs zu managen.

 

Block: „Ihr habt das Lobbywesen und die Politik, und ihr habt die Ideen und die Think-Tanks.

Aber, wenn ihr nicht die Bedeutung dieser Ideen definieren könnt, werden es dann andere Menschen für euch tun. Dann fehlt das dritte Bein des Hockers und er kippt um.“

 

Eric: Er ist brilliant in einer verrückten, wissenschaftlichen Art und Weise.

Er war AIPACs Sprecher.

Er war der Provokateur, der immer die Regeln brach, immer Sch... baute.

Er ist sehr effektiv in strategischen Kommunikationen und im Umgang mit Journalisten.

Bei AIPAC war er der Mann, ich meine, konnte er alles auf die Titelseite der Washington Post bekommen.“

 

Josh Block: „Das Effektivste, das Sie in Washington tun können, ist sowohl Ihren Standpunkt erklären und auch, weshalb andere Menschen damit nicht einverstanden sind.

Jeder weiß, dass Menschen mit Perspektiven kommen. Sie wissen, wir leben in einer anspruchsvollen Welt. Aber die Frage ist, sind Sie glaubwürdig?“

 

The Israel Projects 2009

Globale Sprache

Lexikon

 

The Israel Project gewann 2009 Bekanntheit, nach der Enthüllung eines internen politischen Dokumentes.

 

Kapitel 1

Die 25 Regeln der effektiven Kommunikation.

Diese Anleitung wird Ihnen viele spezifische Wörter liefern, als Hilfe für die effektive Kommunikation und Formulierung zur Unterstützung Israels.“

 

Es war ein Buch über Formulierungen für pro-Israel Befürworter. Schlüsselsätze, Wörter, die funktionieren, werden von Fokusgruppen bestimmt.

 

„Erinnere die Menschen – immer und immer wieder – dass Israel Frieden will.

Der Sprecher, von dem man überzeugt ist, dass er derjenige ist, der am meisten für Frieden ist, wird die Debatte gewinnen.“

 

Netanyahu: „Israel will Frieden, ich will Frieden ...“

 

Israel. Regierungssprecher: „Wir wollen vorankommen mit dem Frieden, wir wollen sofort Verhandlungen beginnen ...“

 

Kapitel 2

 

„Willkürlich Raketen in Zivilgemeinschaften zu feuern.“ Verbinde das Motiv der Terroristen mit zivilen Bildern ...“

 

Isr. Regierungssprecher: „Die Israelischen Verteidigungskräfte handelten gegen das Abfeuern der Raketen durch die Terroristen.“

 

Shimon Peres: „Schießen auf unsere Kinder, unsere Mütter und unsere Zivilpersonen, ...“

 

David Hazony: „ Es ist Material, das auf Daten basiert, wir machen viele Befragungen.

 

Jeden Monat machen wir eine nationale Umfrage, indem wir genau nach dieser Art von Botschaften suchen, die funktionieren.“

 

David Hazony ist Herausgeber des Tower Magazin und ein Geschäftsführer von The Israel Project.

 

„Wir wissen, dass die Menschen ihre Nachrichten meistens durch Überfliegen von Schlagzeilen lesen. Also werden die Schlagzeilen sehr sorgfältig ausgewählt.“

 

The Tower

 

„Indem sie Tillerson widersprechen, sagen die Palästinenser, dass es „kein Ende“ für Zahlungen an die Terroristen geben wird.“

 

Jim Clancy: „Wenn man sich auf alle Palästinenser als Terroristen beziehen kann wie bei einem Terrorangriff, haben sie den Kampf gewonnen. Sie haben einen Kampf gewonnen, weil diese Schlagzeile wahrscheinlich von 50-mal mehr Menschen gesehen wird als jene, die tatsächlich den Artikel und die Details darüber gelesen haben.“

 

David Hazony: „Wir haben keinerlei Reporter, wir haben nur drei Leute, die sorgfältig gefertigte Schlagzeilen produzieren, mit einem Artikeltext, der dich überzeugt, dass die Schlagzeile der Wahrheit entspricht.“

 

The Tower: „Hamas „begrüßt und unterstützt „anti-Israel-Kampagne.“

 

Ali: Sie verstehen, dass es nur die 5 Wörter der Schlagzeile aus 6 Wörtern  ist, die die Botschaft tragen. Der Punkt ist, niemals eine richtige Debatte zu bekommen.“

 

The Israel Project: „Weshalb ist der Iran so glücklich über den Iran-Atom-Handel?“

 

TIPs soziale Medien-Videos hatten anscheinend die öffentliche Meinung über den Iran Atom-Handel umgestimmt.

 

Eric: „Die amerikanische Öffentlichkeit begann, für den Handel zu sein, und ist heute gegen den Handel. Alles kam von Werbevideos, weißt du, zehn Sekunden Videos.

Du kannst mir die großartigsten Artikel, die du über den Iran-Handel wünschst, senden, aber ich verspreche dir, dass ein zehn Sekunden Video tausendmal so viele Zuschauer bekommen wird.“

 

Josh Block: „Menschen lesen nicht so viel, sie sind tatsächlich nicht interessiert, Geschichte ist ein bisschen Nonsens, weißt du.

 

Eine Menge Menschen kommen nun auf, es gibt den Begriff des Postmodernismus und nichts ist mehr wahr.

 

Wir sind diesem interessanten Augenblick der Zeit, wo wir verstehen müssen, was das ist, was das Verständnis und Wahrnehmung der Menschen beeinflusst darüber, was richtig und was falsch ist und wie sie arbeiten.“

 

Tony: „All diese visuellen Reize und all dieses Material ...“

 

Josh Block: „Wie erfahren diese Menschen Dinge...“

 

Während seiner Volontärzeit liest Tony einen Jahresbericht für TIPs Direktorium. Er lobte ihre Berichterstattung in den sozialen Medien über die Schießerei 2016 auf dem Sirona-Markt in Tel Aviv. Er besagte, TIPs Video sei der meist gesehene Onlinebericht über den Angriff gewesen.

 

The Israel Project

auf 20 Israelis wurde geschossen

Sanitäter eilten, um die Verletzten zu behandeln

4 Israelis wurden getötet

 

Der Video behauptete, Palästinenser zu zeigen, die die Ermordung der Israelis feierten, etwas, dass der Mainstream der Medien übersehen hatte. Jedoch das entsprach nicht der Wahrheit.

Diese Fotos wurden in Ramallah zwei Jahre zuvor aufgenommen.

Das Foto wurde von Abbas Momani für die AFP am 21. Juli 2014 gemacht.

 

„Es gibt Dinge, die wir tun, die vollkommen außerhalb des Radarbereichs liegen. Wir arbeiten mit vielen anderen Organisationen zusammen.

Wir produzieren Inhalte, die sie als ihre eigenen veröffentlichen.

The Israel Project liefert, was es weiße Label nennt, was anonyme Inhalte für andere Netze sind.“

 

Jordan Schachtel: „Wir stellen viele pro-Israel-Medien zusammen durch zahlreiche soziale Medienkanäle, die keine Kanäle von „The Israel Project“ sind.

 

Jordan Schachtel arbeitete bei „The Israel Project“ an geheimnisvollen Kampagnen der sozialen Medien.

 

Auf diese Weise haben wir viele Nebenprojekte, mit deren Hilfe wir versuchen, die öffentliche Debatte zu beeinflussen.

Deshalb ist es geheim.

Wir wollen nicht, dass die Menschen wissen, dass diese Nebenprojekte mit „The Israel Project“ verbunden sind.“

 

TIP betreibt eine Sammlung von Facebook-Gemeinschaften, die Themen abdecken, die von Geschichte und Umfeld bis zu aktuellen Angelegenheiten und Feminismus reichen.

 

CUP of Jane:

„Zucker, Gewürze und alles Schöne. Die Welt ändern, eine Tasse zu einer Zeit. Wir sind eure tägliche Mädchenpower, nimm mich.“

 

Cup von Jane ist eine Gemeinschaft, die von TIPs Future Media betrieben wird.

Projekt in DC. Wir lieben eure Gemeinschaft!“

 

Aber ihre Zugehörigkeit zu The Israel Project ist bewusst vage.

 

Tony: „Weshalb ist das so, sie können nicht mit „The Israel Project“ verbunden werden?“

 

Jordan Schachtel: „Ich glaube, es ist, weil wir sein wollen... die Menschen sollen sie so objektiv wie möglich ansehen.“

 

Cup of Jane

„Wir sind stärker, wenn wir zusammenhalten.

Leben geschieht

Kaffee hilft“

 

Jordan: „Wir haben ein Team von circa 13 Leuten und wir arbeiten an vielen Videos, vielen Erklärungen. Vieles davon sind nur zufällige Themen und vielleicht 25 Prozent davon basiert auf Israel oder Juden.“

 

ISIS-Kämpfer fürchten sich davor, von einer Frau besiegt zu werden. Das widerspricht völlig ihrem radikalen Glauben.

 

Leutnant Ada ist ein Kommander in dem gemischten Caracal Battallion an der Grenze von Israel und dem Sinai.“

 

Ali: „Die Marke „Israel“ ist immer toxischer, denn so kannst du Israel nicht direkt verkaufen. Du musst eine andere Sorte von Schnittmustern haben, cool, lustig, ein harmloser Spaß,   und dann, von Zeit zu Zeit lässt du etwas über Israel herausschlüpfen.

 

Die israelische Luftwaffe hat ihre Kampfflieger pink gefärbt als Unterstützung des Brustkrebs-Bewusstseinsmonat.

 

Tony: „Ist der Gedanke so, dass der ganze Rest des Nicht-Israel-Materials dazu da ist, damit das Israel-Material besser durchgeht? Also, ist das der Schlüssel?“

 

Jordan: „Es ist genau so, wir wollen in alles schlüpfen alles.“

 

Jim Clancy: „TIPs Mission ist, jede Erwähnung von Apartheid und Besetzung zu beseitigen. Seht nicht hier hin, seht dort him.“

 

Josh Block: „Das visuelle Medium übertrumpft Worte.

Mehr Bilder, visueller, zugänglicher, kein Material, was schwer begreiflich ist.“

 

Cup Cake sind Muffins, die an Wunder glauben.

 

Facebook: Kätzchen sind leicht zu verkaufen.

 

Ali: „Apartheid ist ein bedeutend schwereres Produkt, um Menschen zum Kauf zu bewegen.“

 

John Mearsheimer: „Immer mehr Menschen werden das Wort Apartheid benutzen, wenn sie über Israel sprechen. Das Endresultat ist, dass die Lobby heutzutage äußerst hart arbeiten muss und wird“

 

John Mearsheimer ist der Ko-Autor von „The Israel Lobby.“

 

„sogar härter arbeiten muss mit der Zeit, um Israel zu verteidigen. Und teilweise bedeutet das natürlich, alles zu tun, was hier in den USA und im Westen allgemein getan werden kann, um die BDS-Bewegung zu diskreditieren, weil die BDS-Bewegung so gefährlich für Israel ist.“

 

Tony hat erfahren, dass die Sorge der Lobby wegen BDS nicht den wirtschaftlichen Folgen galten, sondern eine weitere bedeutend größere Bedrohung für die Macht der pro-Israel Lobby.

 

David Hazony: „Dieses Potential eines sofortigen Boykotts, ist das nicht ein Problem.

 

Was ein größeres Problem ist, ist die Demokratische Partei, die Bernie Sander-Menschen, adie ll diese anti-Israel Menschen in die Demokratische Partei bringen.“

 

Pro-Israel zu sein, wird weniger ein überparteiisches Thema sein, und die Politik ändert sich  im Hinblick auf Israel jedesmal, wenn das Weiße Haus wechselt.

Das wird eine gefährliche Sache für Israel.

Tatsächlich findet ein bedeutender Kampf auf den Campus statt.“

 

Seit einem halben Jahrhundert war Überparteilichkeit der Eckstein von AIPACs Erfolg, wie ihr Video auf der Website erklärt.

 

AIPAC: „Aufgrund einiger Maßnahmen sind Demokraten und Republikaner heutzutage mehr gespalten als zu irgendeiner anderen Zeit in den letzten zwei Jahrzehnten.

Aber Amerikas Unterstützung für Israel transzendiert parteiische Politik. Also, wenn es dazu kommt, Amerikas Beziehung mit Israel zu stärken, muss Unterstützung aus beiden Lagern kommen. Das ist es, wo AIPAC ins Spiel kommt.“

 

John Mearsheimer: „ Was im vergangenen Jahrzehnt begann, ist, dass Unterstützung für Israel in der Demokratischen Partei verkümmerte und im Gegensatz dazu nahm die Unterstützung für Israel in der Republikanischen Partei zu und, was Sie sehen, ist, dass es bei der Unterstützung Israels einen gravierenden Unterschied zwischen beiden Parteien gibt.

 

AIPAC Hauptquartier in Washington DC.

Rosenberg: AIPAC ist so weit nach rechts gerückt, dass es junge Menschen verliert.

Bei der nächsten Präsidentenwahl werden die Demokraten deshalb nicht schlagfertig in einer Debatte“

 

MJ Rosenberg ist ein ehemaliger Herausgeber von AIPACs politischem Journal, Nah-Ost-Report.

 

„sagen, sie kandidierten für die Präsidentschaft und: „Ich liebe Israel und bin ein glühender Unterstützer von Israel.“ Die Siuation hat sich dramatisch geändert.“

 

Rabbi Joseph Bergman: „Wenn Sie auf die geänderte Demographie in den Vereinigten Staaten sehen, welche Einstellungen Menschen zu den Israelis und Israels Politik haben, es ist nur eine Frage der Zeit, bevor es auf die gewählten Offiziellen übergeht. Ich glaube, es ist unvermeidbar.“

 

Joseph Bergman ist Rabbi und Aktivist von Jewish Voice for Peace,

 

Ali: „Die Art von Änderung, die sie fürchten, ist die, die mit der gleichgeschlechtlichen Ehe geschah, wissen Sie, nur einige Jahre zuvor widersetzte sich die große Mehrheit in den Vereinigten Staaten gleichgeschlechtlichen Ehen. Die Änderung geschah im Zeitraum von einem Jahrzehnt.

 

Die Israel Lobby wird auf etwas wie das schauen und sagen, viel brauche es nicht für diese Art von historischem Gezeitenwechsel brauchen, im Hinblick auf die US-Unterstützung für Israel.“

 

Außerhalb von AIPACs Jahreskonferenz von 2017 waren amerikanische Juden die ersten Demonstranten.

 

„Die Juden werden nicht frei sein, solange die Palästinenser nicht frei sind.“

 

AIPAC sieht sich einer Herausforderung von dem Wahlkreis gegenüber, dessen Ansichten sie repräsentieren sollte.

 

Rabbi Joseph Bergman: AIPAC repräsentiert nicht die amerikanische jüdische Gemeinschaft.

Eine Mehrheit von amerikanischen Juden sind gegen die Politik des Staates Israel.“

 

Demonstration vor AIPAC:

 

Prof, Cornel West: Ihr respräsentiert nicht die echte, beste jüdische Tradition...“

 

Cornel West, Professor an der Harvard Divinity School

 

Eine der involvierten Gruppen war die Jewish Voice for Peace (Jüdische Stimme für Frieden)

 

Rabbi Joseph Bergman: „Die Arbeit, die „Jewish Voice for Peace“ macht, basiert auf den jüdischen Traditionen, den grundlegendsten jüdischen und menschlichen Werten, dass jede einzelne Person angeborene Wert und Würde hat und mit Respekt behandelt werden soll. Dann sehen wir jedoch, was mit den Palästinensern geschieht: die Besetzung, die Vertreibungen, die Ungleichheit ,und sagen uns, wir müssen diese Dinge beenden.“

 

David Hazoni: „Sie sind alle verrückte Liberale.

So weit es mich betrifft, hatte ich einen Job, der darin bestand, die jüdische Identität von einer Generation zur nächsten zu bewahren.

Sie versagten. Also haben Sie meiner Meinung nach, keinen Grund Israel zu sagen was was ist.

Wenn sie sich dafür entscheiden, die Geldzufuhr an Israel einzustellen, wird Israel irgendwo anders das Geld finden.“

 

Es gab ein paar pro-Israel Demonstranten, die meisten wollten, dass ihre Stärke durch Israels Beziehung zu den USA beschützt wird. Die „Jewish Defense League“ (Jüdische Verteidigungsliga) mit ihren deutlichen gelben Insignien war eine kleine, aber bedrohliche Präsenz.

Ihre Mitglieder griffen später einen palästinensischen Amerikaner an.

 

John Mearsheimer: „Es gibt alle Arten von Überwachungsdaten für amerikanische Juden unter 30 Jahren. Nur 32 Prozent sagten,dass eine enge Verbindung zu Israel für sie wichtig sei, im Hinblick darauf, was es bedeute, Jude zu sein. Immer mehr junge amerikanische Juden wird bewusst, was die Israelis den Palästinensern antun und wie unhaltbar zumindest nach den Werten des Westens ist, umso schwieriger wird es sein, jüngere amerikanische Juden dahin zu bekommen, eine tiefe Verpflichtung gegenüber dem Staat Israel zu empfinden.“

 

Jewish Voice for Peace (Jüdische Stimme für Frieden)

Amerikanische Juden nehmen ihren Protest nach Jerusalem mit.

Die israelische Regierungsministerin, die eine verdeckte Kampagne startete, um amerikanische Bürger auszuspionieren, erkennt, dass Israel sich einer generationsbedingten Zeitbombe gegenübersieht.

 

Sima Vaknin-Gil: „ Heute haben wir nur die Millenium-Generation der Juden verloren...“

 

Sima Vaknin-Gil ist Generaldirektorin des israelischen Ministerium für strategische Angelegenheiten

 

„Ich höre dies von ihren Eltern, die zu mir kommen und erklären, was für eine schwere Zeit sie mit ihren Kindern bei den Freitagsdinnern haben.

Sie erkennen den Staat Israel an, aber sehen uns nicht mehr als eine Entität, die zu bewundern ist.“

 

Während Tonys Volontärzeit bei TIP sagte sein Vorgesetzter Eric, er sähe eine Zukunft, wo die pro-Israel-Lobby sich nicht mehr auf AIPACs Einfluss im Kongress verlassen kann. Er sagte, sie sähen sich einer großen Herausforderung gegenüber und ein große Bowlingkugel rase auf sie zu.

Sie müssten auf die Bowlingkugel gelangen und dann zu tanzen beginnen.

 

Eric: „Du kannst spüren, dass AIPAC unter einigen Entwicklungen der öffentlichen Meinung leidet, die die Demokratische Partei beeinflussen.

 

AIPACs Unterstützung schwindet gerade sehr, sehr schnell bei den Demokraten und sie (AIPAC) sind nicht fähig, die überparteiliche Unterstüzung aufrecht zu erhalten. Deshalb würde ich sagen, ich glaube, das Fundament, worauf AIPAC baute, ist im Begriff, zu verrotten.

 

Tatsächlich gab es bisher weitverbreitete öffentliche Unterstützung für Israel in den USA.

Deshalb denke ich, dass AIPAC nicht so einflussreich bleiben wird, wie es ist.

Ich glaube nicht, dass AIPAC die Speerspitze weiterhin bleibt, was beunruhigend ist, aufgrund dessen, wer ist es?“

 

Al Jazeera kontaktierte alle, die in diesem Programm vorkamen.

Keine der pro-Israel Organisationen oder Einzelpersonen, die für sie arbeiten, antworteten auf unsere Vorwürfe.

 

CNN sagt, seine Berichterstattung über Israel und die palästinensischen Gebiete sei fair und unparteiisch.

In Bezug auf Gaza bestätigt CNN, es berichte regelmäßig über das Leben auf beiden Seiten der Grenze zu Israel.

Es fügt hinzu, dass „The Israel Project“ eine von vielen Sympantisantengruppen sei, die auf beiden Seiten der israelisch-palästinensischen Grenze existieren.

Man spräche mit diesen Gruppen, um einen Einblick in die sehr unterschiedlichen Perspektiven zu gewinnen.

 

Eric: „Du solltest nur wissen, dass ich dir vollkommen vertraue. Ich hoffe, es ist nicht das letzte Mal, dass wir zusammen arbeiten.“

 

Tony wurde ein Job bei „The Israel Project“ angeboten.

 

Eric: „Offen gesagt, ich will …

ich sähe es liebendgerne, wenn du für mich arbeitetest.

Ich brauche jemanden, der ein Team-Player ist, schwer arbeitet, aufgeregt, leidenschaftlich, neugierig, ausgewogen, wortgewandt, belesen ist, du hast all diese Dinge.
 

Tony nahm Erics Job-Angebot nicht an.

Übersetzt von Inga Gelsdorf

 
 

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