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2018 - D
ie israelische Lobby in den USA - 3

Die zensierte Al Jazeera-Dokumentation über die israelische Lobby in den USA

 

Auf diesen Unterseiten finden sie (als Text) die deutsche Übersetzung der  Videos:

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Hier auch:  2017 - Videos und deutsche Übersetzung - "Unterirdische israelische Lobbyarbeit in Großbritannien"  >>>

 

The Israel Lobby in the U.S. - Documentary by Al Jazeera (Part 3 of 4)
 

 

 

Video The Lobby USA – Teil 3

 

Im vorherigen Teil von „The Lobby USA“ enthüllte unser Undercover-Reporter Taktiken, die gegen Unterstützer für palästinensische gleiche Rechte eingesetzt werden.

 

Kenneth Marcus: „Du musst beweisen, dass sie rassistische Hassgruppen sind und sie permanent auf diese Weise darstellen.“

 

Tony wurde ausgewählt, um undercover für die Lobby zu arbeiten.

 

„Es ist eine feindliche Umgebung und das enthält einige Risiken.“

 

Seine Aufgabe war, gegen Menschen zu ermitteln, die auf einer Schwarzen Liste auf einer Website standen, die sich Canarian Mission nannte.

 

„Es ist eine anonyme Seite. Niemand weiß, wer diese aktuell führt. Einige haben versucht das herauszufinden, sich Einblicke verschafft.“

 

Phil Rees: „In den drei der vierteiligen Serie gibt es persönliche Verleumdungsangriffe auf anonymen Webseiten. Sie zeigen, wie Sektionen der pro-Israel-Lobby skrupellose Mittel anwenden, um Unterstützer der palästinensischen Zivilrechte zu diskreditieren.

 

The Lobby USA

 

Mit Hilfe eines Undercover Reporters dringt Al Jazeeras Untersuchungseinheit in eine der mächtigsten Lobbys der Welt ein.

 

„38 Milliarden US-Dollars als Sicherheitshilfe für Israel zu bekommen, ist wichtig, denn das ist das, was AIPAC gerade gelungen ist.“

 

Wir untersuchen, wie die Lobby unter der Leitung von AIPAC, dem amerikanisch-israelischen Komitee für öffentliche Angelegenheiten, unerschütterliche Unterstützung im Kongress für Israel sichergestellt hat.

 

David Ochs: Kongressmitglieder tun nichts, ohne dass man Druck auf sie ausübt. Und das Mittel dazu ist Geld.“

 

John Mearsheimer: „Worum es der Lobby vor allem geht, ist, sicherzustellen, dass Israel für immer eine besondere Unterstützung von den USA erhält.“

 

Aber nach einem halben Jahrhundert der Besetzung von palästinensischem Gebiet sieht sich die Lobby einer neuen Herausforderung gegenüber. 

 

Omar Barghouti: „ Wir haben zu einem vollständigen Boykott Israels sowie zu Desinvestitionen und auch zur eventuellen Verhängung von Sanktionen gegen Israel aufgerufen, um die von der UN verbrieften Rechte für das palästinensische Volk zu erlangen.“

 

BDS, eine Bewegung, um Israel zu boykottieren und Desinvestionen und Sanktionen Israel aufzuerlegen, wurde auf amerikanischen Campus gegründet.

 

David B.: „Sie scheint ihre Ziele zu erreichen, sie bedroht die zukünftige amerikanische Unterstützung für Israel.“

 

Rabbi Joseph Bergman: „Wir glauben an Gerechtigkeit für alle Menschen, das bedeutet, die Besetzung muss enden!“

 

Israels Ministerium für Strategieangelegenheiten antwortete mit einer verdeckten Operation, um BDS zu besiegen.

 

Sima Vaknin-Gil: „Ihre Aktionen müssen so vage wie möglich sein. Es ist keine militärische hierarchische Entität, bei der, wenn wir X töten, die Entität darunter aufhören würde, zu funktionieren.“

 

Tony: Also nutzt die israelische Regierung jüdische Organisationen in der Diaspora?“

 

„Ja, absolut!“

 

Es ist eine psychologische Kampagne, die Spionage und Verleumdung beinhaltet.

 

AIPAC: „Sie diskreditieren den Boten, um die Botschaft zu diskreditieren.“

 

Trainerin von AIPAC: „Bleiben Sie bei der Botschaft … und – was ist das für eine Botschaft? BDS ist eine ….Hass-Bewegung.“

 

Unser Undercover-Reporter beobachtete pro-Israel-Gruppen. Er wurde gebeten, für die Lobby undercover zu gehen.

 

Die Algemeiner: „Sie begeben sich auf feindliches Gebiet. Das ist nicht für jeden geeignet.“

 

Episode 3

 

Die Hexenjagd

 

Während seines Sommers in Washington untersuchte Tony, wie die Lobby auf die wachsende Unterstützung von BDS unter den Studenten reagiert. AIPAC hat ein Netzwerk bei High Schools, Universitäten und ist auch ein Teil der breiteren Kampagne gegen BDS.

 

Lila: „Ich vertrete die DC-Schulen, folglich kann ich dich mit Georgetown, GW, amerikanischen..

 

Lila Greenberg ist ein Senior National-Field-Organisator für AIPAC.

 

„Ich denke, du würdest wirklich von einem Gespräch mit der „Israel On Campus Coalition profitieren. Sie koordinierten auch sehr viel zwischen den Organisationen. Also fokussieren wir bei AIPAC auf Politik. Wir haben einen sehr spezifischen, sehr effektiven Ansatz, um BDS zu bekämpfen, die ICC Ressourcen aller Campusorganisationen werden gebündelt, so dass sie unter  allen Aspekten erschlossen werden.“

 

Die Israel-On Campus-Coalition ist eine Koordinierungsgruppe an der Frontlinie des Kampfes gegen BDS.

 

Jacob Baime: „Wir haben diese massive national-politische Kampagne aufgebaut, um sie (BDS) zu zerstören, zurückzuschlagen und Feuer mit Feuer zu bekämpfen.

 

Jacob Baime ist der Exekutiv-Direktor der Israel-On-Campus-Coalition.

 

„Was wir sahen, war, eine wachsende globale Bewegung, um Israel zu zerstören, die sich auf amerikanischen Universitätscampus manifestierte. Es macht Sinn, dass sie versuchen, unsere kommende Generation zu vergiften. Das, was jedes Kongressmitglied und Präsident und Botschafter sowie Zeitungsverleger gemeinsam haben, ist weitgehend, dass sie ein wenig Zeit auf einem College-Campus verbracht haben, wahrscheinlich waren das die Jahre, die sie geformt haben.“

 

Die Israel-On-Campus-Coalition ist im Zentrum der Antwort der Lobby auf BDS.

 

„100, eventuell 120 Profis heutzutage arbeiten für ein Dutzend nationaler ICC-Partnerorganisationen wie AIPAC, HF, „Stand With Us“, „Hillel“ und „Chabad“ und „AEII“.

 

„Stand With us“ und die ICC haben eine besonders enge Verbindung.

 

Ben: „Die Israel-On-Campus-Coalition überwacht tatsächlich die gesamte Bewegung. Sie sind auch diejenigen mit der Vogelperspektive.“

 

Ben Brownstein ist ein Mitarbeiter von „StandWithUs“, der in dem ICC-Büro arbeitete.

 

„Sagen wir, nächste Woche gäbe es eine BDS-Resolution auf den Campus. Dann wird der ICC derjenige sein, der eine Telefonkonferenz mit allen Partnern organisiert. Sie könnten dann sagen:

 

„Okay, „StandWithUs“, wir brauchen ein wenig mehr Hilfe von eurer Seite, wir benötigen etwas im Hinblick auf eine BDS-Resolution. Die Campus-Zeitung will, dass wir einen Kommentar schreiben, könnt ihr Jungs uns helfen, Kommentare zu schreiben? Also werden sie diejenigen sein und es auch überwachen, ja.“

 

Eine von Tonys Kolleginnen bei „The Israel-Project“ hatte auch mit „StandWithUs“ gearbeitet. Eines Abends erzählte Amanda ihm, wie die Arbeit, die sie ausüben musste, ihr oft Unbehagen verursachte:

 

„Das Material, was wir produzierten, empfand ich als …. fanatisch.

 

Amanda Botfeld war eine wissenschaftliche Mitarbeiterin bei „The Israel Project“.

 

„Wie Fotos von palästinenischen Kindern mit einem Messer.“

 

Bild:

„Aufhetzung hat ihm seine Zukunft gestohlen.

Nur die palästinensische Aufwiegelung kann aus einem 13 jährigen Kind einen Terroristen machen.“

 

Amanda:Jene Videos von Kindern, die auf Leute einstechen. Du müsstest sie in Facebook stellen, und dann würden sie von mir verlangen, Memes zu machen,so dass es davon Graphiken gäbe.

 

Bild: „Dies ist ein Terrorist, kein Opfer.“

 

Amanda: „Das war in allem so. So war es bei Präsentationen über den palästinensischen Terrorismus, die du an College-Studenten und Hochschulstudenten weiterleitetest, und das war auf unseren Facebook-Seiten.“

 

„Einige lehrt man, wie man ein Messer zum Kochen benutzt und andere lehrt man, Juden zu töten.“

 

„Es war mir unangenehm, damit in Verbindung gebracht zu werden.“

 

Tony: „Du berichtetest mir über diese Person, die dir sagte, du solltest das Wort „Rassist“ benutzen.“

 

Amanda: „Ja!“

 

Tony: „Gingen sie zu Universitäten und setzten diese Art von Sprache ein?“

 

Amanda: „Ja, Unis, Artikel, Facebook, alles.“

 

Bild: „Londoner Uni-Rugby-Team unterstützt die Anti-Israel-BDS-Bewegung.

Eine sektierische rassistische Bewegung zu unterstützen, ist beunruhigend, aber noch beunruhigender ist, ihre Begeisterung, der Welt zu verkünden, sie seien stolze Antisemiten.

 

In den Büros von „The Israel Project“ vertraute sich Amanda weiterhin Tony an. Ihr Chef bei  „StandWithUs“ instruierte sie, BDS so oft wie möglich eine rassistische Hassgruppe zu nennen, sagte sie, weil das gut für die Meinungsmache ist.

 

„StandWithUs“ hatte auch, was sie eine verdeckte Gruppe nannte, die Personen zum Antisemiten stempelte. Es bereitete ihr Unbehagen. Amanda erinnerte daran, wie „StandWithUs“ an ihrer Universität involviert war. Studenten, die Israels Verhalten gegenüber den Palästinensern kritisierten, wurden routinemäßig des Antisemitismus beschuldigt.

 

Amanda: „Die pro-Israel-Seite würde etwas sagen, wie: „Das ist antisemitisch.“

und wie: „Weshalb greifen sie Israel an und keine arabischen Länder? Wissen Sie: Sehen Sie doch all das Schlechte, das an anderen Plätzen geschieht, und wissen Sie: Israel ist eine Demokratie...“

Sie würden all diese Dinge sagen, die so irrelevant waren.“

 

Tony: „Glaubst du, dass es Aktivisten mit guten Absichten auf amerikanischen Campus gab, die sich in schwierigen Situationen wiederfanden, weil diese pro-Israel-Gruppen sie zu Antisemiten degradiert haben?“

 

Amanda: „Oh, absolut!“

 

„StandWithUs“ hielt seine Jahreskonferenz in Los Angeles ab. Das Hauptthema war, wie man die BDS-Bewegung bekämpfen kann.

 

„BDS wird den Untergang des zionistischen Israels und den Sieg für Palästina herbeibringen.

 

Jacob: „Um den wahren Charakter von BDS, einer giftigen, irreführenden Bewegung, gegen Frieden, gegen Koexistenz, die sich mit nichts anderem zufrieden gibt als mit der Vernichtung des jüdischen Staates.

 

Jacob Baime von der „Israel-On-Campus-Coalition“ verband BDS mit dem Anstieg der antisemitischen Hasskriminalität in Amerika.

 

Jacob: „Allgemein nimmt der Antisemitismus überall zu. In derselben Art, wie wir das Wachsen des Antisemitismus in der Gemeinschaft sehen, sehen wir diese abscheulichen Schändungen von jüdischen Friedhöfen. Die Campus sind keine Ausnahme.“

 

Bei einer sozialen Veranstaltung, die von einer pro-Israel-Gruppe veranstaltet wurde, findet Tony mehr über „StandWithUs“ heraus. Viele hier sind kürzliche Absolventen, die einen Hintergrund in der Studentenpolitik haben.

 

Joshua: „ Ich war der Kabinettchef meines Freundes, der Studentensenator war.“

 

Joshua Cahn war ein pro-Israel-Aktivist an der UC Berkeley und macht heute Online-Videos für AIPAC.

 

„Wir ließen StandWithUs Schecks ausstellen, aber wir ließen sie nicht ihr Logo darauf setzen. Nur unsere Namen waren auf dem Logo. Wir wollen diese Verbindung nicht, weil sie, falls du es nicht weißt,  auf den Berkeley Campus „StandWithUs“ hassen.“

 

Indem sie hinter den Kulissen arbeiten, um Gelder zur Verfügung zu stellen, hilft „StandWithUs“ pro-Israel-Gruppen, Studenten zu denunzieren, die gleiche Rechte für Palästinenser unterstützen.

 

Joshua Cahn: Wir haben „StandWithUs“ strategisch auf meinem Campus genutzt, um Material zu veröffentlichen, wenn wir es veröffentlichen wollten.“

 

Ein Mädel, das für unseren Studentenrat kandidierte, ihr Familienname ist Din, Sumayyah Din.“

 

Summayyah: „Im Sommer 2014 begann die Bombardierung von Gaza. Es gab viele Aktivitäten in der Bay (von San Francisco), viele Proteste. Man hörte: „Intifada, Intifada!“

 

Sumayyah Din war eine Studentensenatorin an der UC Berkeley.

 

„Also fragte ich jemanden. Ich meinte: „Oh, was bedeutet das?“

 

Als Sumayyah sich für den Studentensenat in Berkeley aufstellen ließ, inspirierte sie das arabische Wort für Aufbruch zu ihrem Wahlslogan.

 

Sumayyah: „Mein Nachname bedeutet Glauben und eine Art der Lebensführung.“

 

Wählt die unabhängige Stimme für eine unabhängige Wahl! DIN4THE WIN- schließt euch der Dynastie an= DINTIFADA.

 

Sumayyah: Es gab andere Hashtags wie „Linkedin for the wind and dynasty“, damals mochte ich sie nicht wirklich. Daher schien es, als ich meine Kampagne startete, genau passend, diese mit, weißt du, Hashtag Dintifada zu starten.“

 

Joshua: „Sie kandidierte unter dem Hashtag „Dintifada“.

da ihr … „Dintifada, ihr Nachname Din ist, Sumayyah Din ist. Und wir reagierten so: „Das ist nicht in Ordnung.“

 

„StandWithUs“ veranstaltete daraufhin einen Sturm in den sozialen Medien gegen Sumayyahs Kampagne und deren Charakter.

 

Sumayyah: Wir hatten eine Kampagnenparty, eine Eröffnungsparty, und eine Stunde später erhalte ich - werde ich all diese Botschaften erhalten.“

 

(siehe Bilder....)

 

Joshua: „Wir hatten „StandWithUs“, die dieses Mädel in einem in Facebook veröffentlichten Artikel angriffen. Sie teilten die Screenshots und diese Dinge und sagten darüber so etwas, wie: „Das ist nicht akzeptabel.“

 

„Der Slogan der Kandidatin bringt eine massive Kampagne der Gewalt (die 2. Intifada) ans Licht, in der rassistische Terror-Organisationen mehr als 1000 Israelis töteten.

Intifada ist Mord, kein Slogan für eine Kampagne.“

 

Sumayyah: „Am nächsten Tag nahm „StandWithUs“ meinen Kampagnenslogan völlig aus dem Zusammenhang.“

 

E-Mail:Es entfacht Erinnerungen an Tod, Zerstörung und einige der blutigsten Szenen des israel-palästinensischen Konfliktes …“

 

Sumayyah: „Es ist ein arabisches Wort, das Aufbruch bedeutet und dass sie neu definierten, damit es dann ihren eigenen Zwecken diente. Die Neudefinierung war, dass ich alle Juden töten wollte.“

 

E-Mail: „Es ist Zeit, die islamischen Migranten in ihre Wüsten zurückzusenden.“

 

Summaya erhielt einen Shitstorm über die sozialen Medien.

 

„Wenn du hier mit einem Studentenvisum bist, wirst du bald ausreisen, wenn nicht …???

 

Al Jazeera: „Sie nannten Sie eine frustrierte, sexuell unterdrückte Frau. Sie sagten, Sie wären Abschaum. Sie wollten Sie aus dem Land werfen. Wie schwer war es, mit all dem fertig zu werden?“

 

Sumayyah: Ja, ich distanzierte mich davon. Ich ging aus und auf dem Campus spazieren, jeder sah mich an. Ich hatte das Gefühl, ich müsste mich verstecken. Es dauerte drei Tage. Ich schlief nicht, fragte mich nur, was vor sich ging.“

 

Joshua: „Wir wollten nicht, dass „StandWithUs“ mit unserem Namen verbunden wird, weißt du.“

 

E-Mails:

„Sie ist eine Terroristin.“

„Skandalös, wie kann sie es wagen, wegen ihrer Dummheit und Ignoranz sterben Menschen.“

 

Joshua: „Sie haben alle Arten von Followers und einige dieser Menschen sind ein wenig verrückt.“

 

E-Mail: „Hau ab aus Nordamerika! Wir brauchen solche Leute wie du es bist, nicht, die Hass versprühen.“

 

Joshua: Wir haben Menschen, die sagen: „Diese Person sollte sterben.

 

Mail:

„Vielleicht sollte der Mossad ihr eine Greencard senden“

 

Joshua: „Dieses Mädel erhielt Morddrohungen. Menschen sagten Dinge, wie: „Sie ist eine Terroristin, blah, blah, blah!“

 

E-Mail: „Jeder Amerikaner, der die Intifada unterstützt, ist ein verdammter ISIS-Terrorist, der seinem Land untreu ist, auch bekannt als Verräter.“

 

Tony: Wie tief sind sie denn in die Campus-Politik involviert?“

 

Joshua: „ Sie geben Geld. Aber es ist selten, dass sie ihren Namen auf etwas setzen, weil die Führung, zu deren Bildung ich auf diesem Campus beigetragen habe, weiß, dass das die Beziehungen ruinieren würde.“

 

Bei der „Israel-On-Campus-Coalition“ in Washington entdeckte Tony, dass die Lobby willkürlich einen heimlichen Ansatz auf Campus unternimmt.

 

Jacob Baime: „Wir sollten hinter unserer Arbeit stehen, nicht davor. Es ist nicht hilfreich, wenn „StandWithUs“ einem pro-Israel-Studenten oder „The Israel Project“ einem  pro-Israel Studenten sagt: „Oh, sicher werden wir dir helfen, aber du musst unser Logo darauf setzen. Wir arbeiten so eng mit „StandWithUs“ und haben solch eine enge Partnerschaft mit ihnen heute, dass das völlig nahtlos ist.“

 

Tony entdeckte auch, dass Anonymität ein Schlüsselelement der Kampagne gegen BDS ist.

 

Jacob Baime: „Wenn einer dieser Terroristen auf dem Campus einen pro-Israel-Vortrag oder etwas anderes unterbrechen will und ein Banner oder was auch immer entfalten will, werden wir gegen sie ermitteln und alles Schlechte, das sie getan haben, beleuchten. Dieses Material wird sehr nützlich in dem Augenblick und es gibt viele Möglichkeiten, Infos herauszubringen. Das Einzigartige ist, wir tun es sicher und anonym, und das ist der Schlüssel.“

 

Bill Mullen: „Es war ein Sonntag. Ich war in der Küche, meine Partnerin war mit meiner Tochter im Wohnzimmer, sie kam mit ihrem Laptop und sagte:“du solltest dir das ansehen.“

 

Bill Mullen war seit Jahren ein Aktivist für die BDS-Bewegung. Seiner Frau war ein Link zu einer Website gesandt worden, die einen Brief enthielt, der an sie adressiert war.

 

Bill Mullen: „Dieser Brief besagte, eine ehemalige Studentin sei von mir sexuell belästigt worden und“

 

Bill Mullen ist Professor für amerikanische Studien an der Purdue Universität.

 

„sie habe andere Studentinnen in Purdue gefunden, die dieselbe Erfahrung gemacht haben. Sie habe den Brief geschrieben, um diese Geschichte bekannt zu machen.“

 

Jacob Baime: „Bei den Anti-Israel-Leuten ist das, was am effektivsten ist, wie wir zumindest im letzten Jahr herausfanden, du betreibst Oppositionsforschung, stellst einige anonyme Websites ins Netz und schaltest dann Facebook-Anzeigen.“

 

Bill Mullen: „Innerhalb kurzer Zeit, innerhalb von 48 Stunden, konnten wir feststellen, dass die vielfachen Seiten, die mich angriffen, fast alle aus derselben Zeit stammten und dass sie ganz klar das Werk derselben Personen waren.

 

„Alle paar Stunden gabst du einen neuen Beitrag der Oppositionsforschung bekannt. Das ist psychologische Kriegsführung. Es macht sie irre.“

 

Bill Mullen: Einer der Beiträge besagte, dass ich sie, während ich angeblich meine Hand auf sie legte, zu einem Treffen mit einer pro-palästinensischen Organisation eingeladen hätte. Und ich dachte, na, dass ist deine Art die Karten hier auf den Tisch zu legen, wer auch immer du bist. Wir fanden heraus, dass eine Studentin in Purdue, mit der ich arbeite, auch angegriffen worden war.“

 

Eine ehemalige Aktivistin von „Students for Justice in Palestine“ war bereit, zu sprechen, aber nur mit verhülltem Gesicht.

 

„Sie sagten, ich betränke mich und gehe aus und habe Sex mit mehreren Jungs. Und das ist nur ein ungeheuerlicher Angriff auf meinen Charakter und eine massive Lüge. Meine Eltern waren sehr wütend. Sie sagten mir, ich solle sofort meine Beteiligung an SJP einstellen.“

 

Jacob Baime: „Entweder sie schalten ab, oder sie verbringen Zeit damit, darauf zu antworten und es zu untersuchen, was Zeit bedeutet, in der sie Israel nicht angreifen können. Daher ist es unglaublich effektiv.“

 

pro-Palästina-Studentin: „Der Hauptfokus war, me

ine Reputation, meinen Charakters anzugreifen und zwar so, dass ich keine weitere Beteiligung an SJP wünsche.

 

Bill Mullen: „Menschen, die uns nicht persönlich kennen, waren wirklich versucht, zu denken: „Vielleicht kann ich diese „Hochzeit“ zerstören, zumindest kann ich ihnen schreckliches Leid zufügen.“ „Der Brief, der an meine Frau gerichtet war und von einer angeblichen sexuellen Belästigung sprach, benutzte den Namen unserer Tochter. Ich glaube, das war der schlimmste Augenblick. Wir dachten, diese Menschen werden alles tun. Sie sind dazu fähig, alles zu tun.“

 

Jacob Baime: „Könnten Sie mir einige dieser Websites senden? Ich wäre sehr neugierig, nur zu sehen, wie sie aussehen. Ich könnte das nicht, ich könnte das nicht. Aber Canary Mission ist ein gutes Beispiel … Canary Mission ist sehr, sehr effektiv in dem Maße, dass wir die „Students for Justice in Palestine“ und ihre Verbündeten überwachen.“

 

Marcelle: „Ich erinnere mich, es war der Morgen, an dem ich den Kurs besuchen wollte. Ich stand kurz vor dem Diplom und hatte zu diesem Zeitpunkt ziemlich gute Laune. Ich erhielt eine Facebook-Nachricht von einer meiner Freundinnen. Sie lautete: „Hey, Marcelle, ich will nicht, dass du ausflippst, aber du solltest dir das ansehen.“

„Ich klicke darauf und sehe dann, es ist ein Foto von mir ,und es ist mein Name und ein Profil über mich. Als ich sah, dass das eine Website war, die dazu diente, BDS-Aktivisten zu bekämpfen und uns alle als Terroristen und Antisemiten zu diffamieren, war das pures Chaos. In meinem Kopf herrschte Chaos, was werden Menschen denken, wenn sie bei Google auf meinen Namen gehen. Sie werden glauben, ich sei eine Terroristin, und werden denken, dass ich keine Juden mag.“

 

Marcelle Obeid war Vorsitzende der „Students for Justice in Palestine“ an der UC Davis.

 

John Mearsheimer: „Und sie picken Einzelpersonen heraus, von denen sie denken, sie seien Kritiker Israels und sie verleumden sie und sie sagen ihnen: „Das ist das, was hier geschehen wird, wenn ihr eure Aktivitäten nicht unterlasst und euch davon distanziert, ansonsten werden wir letztlich alles tun, um eure Karrieren zu zerstören.“

 

Canary Mission: Ein paar Jahre später bewerben sich diese Personen in Ihrer Firma um einen Job. Der Video-Werbespot von Canary Mission droht, diese Verleumdungen zukünftigen Arbeitgebern weiterzuleiten. Stellen Sie sicher, dass nicht die Radikalen von heute Angestellte von morgen sind.“

 

Marcelle:  „Das war erschütternd für mich, weil ich mich um eine Stelle bewerben musste. Ich musste mein Leben jetzt beginnen, und nun hatte ich diese Website, die meinen Namen bereits verunglimpfte, bevor ich auch nur eine Chance erhielt, um mir selbst wirklich einen Namen zu machen.“

 

Summer Award setzt sich in Knoxville, Tennessee für gleiche Rechte der Palästinenser ein.

 

„Jemand kontaktierte meinen Arbeitgeber und verlangte, dass ich aufgrund meines pro-palästinensischen Aktivismus entlassen werde. Sie sagten ihm - weißt du - dass sie, wenn sie mich weiterhin beschäftigten, Antisemiten seien.“

 

Das kann wirklich beunruhigend sein. Zuerst wurde ich hauptsächlich über Twitter belästigt. Sie sandten mir Tweets, fast alle zwei – drei Tage. Sie machen sogar Screenshots aus meinen alten Facebook-Bildern, die mir noch nicht einmal mehr ähneln. Sie graben sich und graben sich durch meine Online-Präsenz.“

 

Jacob Baime: „Sie fürchten sich vor Canary Mission und es geht um Zeit.“

 

Mohammad: „Wir hatten ständig Angst, dass wir dort endeten, wo es sehr persönlich wurde. Sie sehen in uns eine solche Bedrohung,“

 

Mohammad Abou Ghazal ist ein Mitglied von SJP in der George Mason Universität.

 

„dass sie sich drehen und wenden und in unser persönliches Leben eintauchen müssen, indem sie versuchten, uns Angst einzujagen, unsere Arbeit zu unterbinden. Ihre Twitter-Kampagne ist unerbittlich.“

 

Drost: „ Jedes Foto, das ich auf Facebook poste, geht auf eine ihrer Websites mit jedem Tweet , den ich in jeden Hashtag setze. Ich poste auf Instagram und es geht in ihre Ordner.“

 

Jacob Baime: Die Operational Research ist sehr hochtechnologisiert. Als ich hierher kam vor einigen Jahren, war das Budget 3000 Dollar. Heute sind es anderthalb Millionen oder mehr.

 

Wahrscheinlich zu diesem Zeitpunkt zwei Millionen. Ich weiß es noch nicht einmal, es ist riesig. Es ist ein enormes Budget. Wir haben große politische Konsultingfirmen , die ständig auf Abruf sind, die immer hier sind. Wir haben unsere eigenen Oppositionsforscher. Wir haben viele Kommunikationsmöglichkeiten und was dabei noch interessanter ist, finde ich, ist, dass 90 % der Menschen, die diesen Raum sehr genau beobachten, keine Ahnung haben, was wir aktuell tun, was mir gefällt.“

 

Als er von seinem Treffen bei dem ICC kam, reflektierte Tony über die Art, wie Jacob Baime auf seine Fragen bezüglich Canarian Mission reagiert hatte.

 

Jacob Baime: „ Wir tun es sicher und anonym und das ist der Schlüssel.“

 

Tony: Es klingt sehr ähnlich wie eine Canary Mission, diese Art ist das.“

 

Jacob Baime: „Ja!“

 

Tony: „ Seid ihr Jungs mit ihnen in Verbindung?“

 

Jacob Baime: „Nein, Canary Mission ist völlig anonym. Es ist wirklich schwer, herauszufinden, wer dahinter steckt. Canary Mission ist äußerst, extrem effektiv in dem Maße, dass wir die „Students for Justice in Palestine“ und ihre Verbündeten überwachen. Wir f... sie, wir wehren uns. Ich meine, nicht „wir“, sondern nur eine anonyme Gruppe.“

 

Drost: „Wir wissen nicht, wer dahintersteckt. Ich würde danach fragen, woher sie ihr Geld bekommen, weil es das ist, was dir letztlich sagt, wo die Kontrolle ist.“

 

In Teil II enthüllten wir zum ersten Mal, wer Canary Mission eingerichtet und finanziert hat.

 

Eric: „Er rief eine unserer Gruppen an, um uns zu fragen, was wir dächten. Ich sagte ihm, das sei wirklich eine schlechte Idee. Aber er tat es trotzdem, so oder so.“

 

Und wie die pro-Israel-Lobby bei dem Versuch, die amerikanische Gesetzgebung zu ändern, Verleumdungen vornimmt.

 

Irshaid: „Ermitteln, über uns, weshalb, weil wir nichts Unrechtes tun?“

 

In Teil I, wie anonyme Websites Unterstützer der BDS-Bewegung verleumden.

 

Bill Mullen: Sie haben den Namen meiner Tochter genutzt, sie sind fähig, alles zu tun.“

 

Jacob Baime: „Es ist psychologische Kriegsführung. Das macht sie verrückt.“

 

Unser Undercover-Reporter Tony trinkt einen Kaffee mit Eric, seinem Chef von „The Israel Project“.

 

Eric Gallagher war der Entwicklungsdirektor bei „The Israel Project“.

 

Tony wollte mehr über die Canary Mission h3eausfinden.

 

„Es gibt einen Typen, der Adam Milstein heißt, den du eventuell gerne treffen möchtest,.Er ist ein verurteilter Verbrecher. Das ist eine negative Art, ihn zu beschreiben. Er ist ein Immobilienmogul.“

 

Adam Milstein ist Vorstandsvorsitzender des Israelisch-Amerikanischen Rates. Er war verurteilt wegen Steuerhinterzugs im Jahre 2009.

 

Eric: „Als ich mit ihm arbeitete, als ich bei AIPAC war, habe ich buchstäblich mit ihm hin und her gemailt, während er im Gefängnis war. Aber er ist stinkreich. Ich glaube, er ist fast an einer halben Milliarde Dollar.“

 

Adam Milstein ist eine zentrale Persönlichkeit in der Lobby. Seine Stiftung finanziert zahlreiche pro-Israel-Organisationen. Er sitzt auch in den Direktionen von AIPACs Nationalrat, der „Israel-On-Campus-Coalition“ und „StandWithUs“.

 

Unser Reporter filmte ihn neben Jacob Baime von der „Israel-On-Campus-Coalition“ auf der „StandWithUs“-Konferenz in Los Angeles. Die beiden Männer hatten lange private Diskusionen. Milstein kommt dem wahrscheinlich reichsten Spender der pro-Israel-Lobby, Sheldon Adelson, nahe. Adelsons Geld half Milstein, den Israel-Amerika-Rat in eine neue große Kraft innerhalb der Lobby zu erweitern.

 

Sheldon Adelson ist Milliardär-Casino-Magnat. Er war der größte Spender für Donald Trumps Wahlkampagne.

 

Adelson kam zu der 2016 IAC-Konferenz mit Rudi Guiliani, der nun ein Berater von Präsident Trump ist. Ein IAC-Video der Konferenz zeigt Milstein und Adelson, die ihre Partnerschaft diskutieren.

 

Milstein: „Und du hast uns gesagt: „Ihr habt die Vision.“ Und du hast uns gesagt: „Geht und tut es.“ Wir empfingen deine Befehle und machten es möglich. Und wir nahmen dein Geld.“

 

Adelson: Ist da auch noch jemand Anderes in der Nähe, dem ich 50 Mio. Dollar geben kann, jetzt?“

 

Milstein: „Nein, es ist keiner hier.“

 

Eric ist sehr von Adelsons Beziehung zu einem US-Präsidenten genervt.

 

Eric: „Er ist wirklich sehr impulsiv, wenn er einen Anruf von Donald Trump erhält, und Donald Trump etwas sagt, wie: „Sorg dafür, dass alle pro-Israel-Organisationen beginnen, uns zu unterstützen.“

 

„Und er beginnt, sie zu zwingen und übt Druck auf sie aus, indem er etwas sagt, wie: „Ich habe euch eine Million Dollar gegeben, also fangt besser an, TV-Spots zu machen.“ Und wir dachten: „Was zur Hölle soll das! Das ist nicht unsere Rolle. Das ist nicht unsere Aufgabe.“

 

Tony nahm an der Jahreskonferenz des Israel-Amerika-Rats (IAC) teil. Auf einer Party entdeckte er den Vorsitzenden des IACs, Adam Milstein.

 

Adam Milstein: „Es ist sehr wichtig, dass wir stolze Juden sind – und nicht: „Oh, wissen Sie, ich wurde als Jude geboren, aber ich bin wirklich kein Jude und ich bin nicht sicher...

Wir sind stolze Juden, wir sind stolz auf unsere Geschichte. Wir haben eine starke Verbindung mit dem Land Israel. Deshalb gibt es diese israelische Identität nun in der gesamten Welt.“

 

Tony: „Ich bin Tony. Ich bin bei „The Israel Project“ mit Eric Gallagher.“

 

Milstein sagte Tony, wie Israels Kritiker  behandelt werden sollten.

 

„Zu allererst, untersuche, wer sie sind. Was ist ihre Agenda? Sie hacken auf den Juden herum, weil es populär ist. Wir müssen entlarven, was sie wirklich sind. Und wir müssen die Tatsache entlarven, dass sie gegen alles sind, woran wir glauben. Und wir müssen sie in die Flucht schlagen. Zur Zeit können sie tun, was immer sie wollen, wie uns terrorisieren, und wir sind ...“

 

Tony: „Wie sollen wir sie denn in die Flucht schlagen?“

 

Milstein: „Wir tun es, indem wir entlarven, wer sie sind, was sie sind, die Tatsache, dass sie Rassisten sind, die Tatsache, dass sie Fanatiker sind, dass sie gegen die Demokratie sind.“

 

Tony: „Meinen Sie, es sei eine gute Rolle, sie einfach Antisemiten zu nennen?“

 

Milstein: Nicht nur Antisemiten, das ist zu einfach. Wir müssen sie als das darstellen, was sie wirklich sind. Sie sind gegen Freiheit, sie sind Anti-Christen, sie sind gegen Demokratie. Das ist das, was wir tun müssen.“

 

Zahlreiche Gruppen der pro-Israel-Lobby nahmen an der Konferenz teil. Eine israelischen Beamtin gab ihnen eine Botschaft, die sie an BDS-Aktivisten in Amerika weitergeben sollten.

 

Sima Vaknin-Gil: „Jeder da draußen, der irgendetwas mit BDS zu tun hat, sollte sich zweimal fragen: „Möchte ich auf dieser Seite stehen oder möchte ich auf der anderen Seite stehen? Wenn ich BDS unterstütze, was wären die Konsequenzen?“

 

Sima Vaknin-Gil ist Generaldirektorin von Israels Ministerium für Strategieangelegenheiten.

 

„Wir haben das Budget erhalten. Wir können Dinge auf den Tisch bringen, die vollkommen anders sind.“

 

In Episode 1 von „The Lobby USA“ entdeckte Tony, dass die israelische Regierung eine verdeckte Kampagne angekurbelt hatte, um Informationen über amerikanische Bürger zu sammeln.

 

Sima: Wir haben drei verschiedene Unterkampagnen: Datensammeln, Aktivisten und Organisationen bearbeiten sowie die Geldwege.“

 

Die israelischen Beamten nannten eine Organisation, die Partner dieser verdeckten Kampagne war. Die Stiftung zur Verteidigung der Demokratie oder FDD.

 

Sima: „Das ist etwas, das nur ein Land mit seinen Ressourcen am besten tun kann. Wir haben FDD. Wir haben andere, die das bearbeiten.“

 

Ali Abunimah ist Autor von „The Battle for Justice in Palestine“ (Der Kampf um Gerechtigkeit in Palästina).

 

„Sie nennt die Stiftung zur Verteidigung der Demokratie als einen Agenten dieser ausländischen Regierung, um amerikanische Bürger auszuspionieren. Ich meine, diese Aussage ist ein eindeutiger Beweis.“

 

Jonathan: „Jonathan, hey.“

 

Tony: „Ich bin Tony, ich hab mich hier mit jemandem getroffen.“

 

Jonathan Schanzer arbeitet für die FDD. Er betreibt Forschung über die Finanzierung bewaffneter Gruppen.

 

Tony: Ich bin sehr daran interessiert, in BDS-Aktivitäten und Ähnliches involviert zu werden.“

 

Jonathan: „Hoffentlich anti-BDS.“

 

Ali Abounimeh: „Wenn Sie ein Band hätten, worauf ein hoher russischer, iranischer oder auch kanadischer Beamter sagt, dass sie eine verdeckte Operation durchführten, um Amerikaner auszuspionieren und eine Organisation wie die Stiftung zur Verteidigung der Demokratie als Frontgruppe benutzen würden – ich meine, das würde einschlagen wie eine Bombe.“

 

Schanzer wurde eingeladen, in den Trainingsworkshops zu sprechen, an denen Tony teilnahm.

 

„Think-Tank sind die Leute, die üblicherweise in der Regierung mitwirkten, die promoviert haben und entschieden, nicht Professor zu werden.“

 

Jonathan Schanzer ist Senior Vizepräsident der Stiftung zur Verteidigung der Demokratie.

 

„Auf dem Gebiet der Studien über den Nahen Osten haben Akademiker versagt. Deshalb werden Menschen wie ich als nützlich erachtet, zumindest in den Augen einiger.“

 

John Mearsheimer: „Diese Stiftung, Stiftung zur Verteidigung der Demokratie zu nennen, ist die falsche Bezeichnung. Es ist die Stiftung zur Verteidigung Israels. Wenn Sie die Schichten der Zwiebel entfernen und auf das sehen, was Sie wirklich haben, ist das, was Sie haben, eine Stiftung, die sich einem einzigen Ziel widmet, und das ist die Verteidigung Israels in jeder Hinsicht.“

 

Die Aufgabe der FFD war, Studenten, die BDS unterstützen, durch Links zu Stiftungen und Gruppen letztlich mit Hamas in Verbindung zu bringen, die das Gebiet von Gaza kontrolliert. 

 

Jonathan: „Wir fanden heraus, dass es einen Koordinator gab, der bezahlt wird, um sicher zu stellen, dass die Aktivisten einer bestimmten Gruppe, die sich SJP (Studenten für Gerechtigkeit in Palästina) nennt, die mit allen verschiedenen SJP-Divisionen im ganzen Land arbeitet, alle dieselbe Botschaft haben. Daher sagten wir, warte mal, wer sind diese Leute? Das klingt ein wenig nach einem Netzwerk. Wir tauchten ein wenig tiefer ein und fanden, dass es eine Organisation gab, die in der Tat das Mutterschiff war.“

 

Schanzers Mutterschiff ist eine Gruppe, die sich „American Muslims for Palestine“ nennt.

 

Jonathan: „Hier ist das Bemerkenswerte, dass diese Organisation Mitarbeiter hat, die für Hamas Wohltätigkeitseinrichtungen hier in den Vereinigten Staaten zu arbeiten pflegten. Viele Mitarbeiter, das ist eine Tatsache, arbeiteten davor für die Heilig-Land-Stiftung. Klingelt es bei irgendjemanden aufgrund dieses Namens?“

 

Die Heilig-Land-Stiftung war die größte islamische Wohltätigkeitseinrichtung in den USA. Nach dem 11. September beschuldigte die Regierung sie, Terrorismus zu finanzieren.

 

John Ashcroft, US Generalstaatsanwalt, 2001 – 2005

 

„Mit dieser Aktion gehen wir direkt in das Al Quaida Netzwerk, um Gruppen anzugreifen, deren gewalttätige Aktionen bestimmt sind, den Nah-Ost-Friedensprozess zu zerstören.“

 

Hamas entstand als Widerstandsbewegung, die gegen Israels Besetzung von palästinensischem Gebiet kämpft. Die USA hat sie als ausländische Terror-Organisation gelistet. Fünf Mitglieder der Heilig-Land-Stiftung wurden daraufhin verurteilt, Gelder an die Hamas geleitet zu haben.“

 

Hatem Bazian ist ein Referent in der Abteilung für Nah-Ost-Studien an der UC Berkeley.

 

Hatem: „Fast 90 % aller Araber und Muslime, die in den Vereinigten Staaten nach dem 11. September angegriffen wurden, wurden angegriffen wegen ihres Einsatzes für das Palästina-Problem. Sie hatten nichts damit zu tun, waren weder Mitglieder von Al Quaida, noch hatten sie Verbindungen zu was auch immer, dem sogenannten transnationalen Terrorismus.“

 

Ali Abounimah: Seit dem 11. Sept. 2001 gab es einen sehr starken Trend von Israel und seinen Anhängern, Israel als Teil eines Zivilisationskrieges darzustellen, wobei Israel auf der Seite des Westens und Israels Kritiker auf der Seite der Terroristen sind.“

 

Laut Berichten in israelischen Zeitungen von 2008 sagte Premierminister Netanyahu, der 9.11. sei gut für Israel gewesen. Die Angriffe hätten die öffentliche amerikanische Meinung zu seinen Gunsten gedreht.

 

Hatem: „Nicht überraschend ist, dass eine der größten Fälle in diesem Land die Schließung der Heilig-Land-Stiftung war. Wenn Sie all jene, die angegriffen wurden, betrachten, wurden sie angegriffen, weil sie in Verbindung mit dem palästinensisch-israelischen Konflikt und ihrem politischen Einsatz standen.

 

Jonathan: „Es stellt sich heraus, dass drei Personen, die zur Zeit für das, was wir das Mutterschiff nennen, arbeiten, die zuvor für die Heilig-Land-Stiftung zu arbeiten pflegte.“

 

Drei ehemalige Volontäre der Heilig-Land-Stiftung sind nun involviert in American Muslims for Palestine. Keine der Personen ist irgendeines Vergehens in den Vereinigten Staaten beschuldigt worden.

 

Jonathan: Also, ich glaube: „Aha, Terror-Finanziers.“ Das war meine Arbeit. Ich arbeitete für das Finanzministerium und verfolgte Terrorgeld. Ich kenne diese Leute. Was geht hier vor sich?“

 

Osama Abu Irshaid ist der nationale politische Direktor der American Muslims for Palestine.

 

„Wir haben keine Verbindung zu irgendeiner ausländischen Organisation. Wir erhalten kein Geld von Übersee und diese Mutterschiff-Organisation ist eine sehr kleine Organisation.“

 

Aber die pro-Israel Anhängerklasse hörte eine andere Botschaft.

 

Jonathan: „Der Haupttreiber der BDS-Bewegung in Amerika besteht vollkommen aus Menschen , die ehemalige Mitarbeiter der Hamas Wohltätigkeitseinrichtung waren. Es ist keine Graswurzel-Organisation oder -Bewegung. Sie wird koordiniert von sehr schlechten Menschen, und das muss man bekanntmachen.“

 

Der Hügel

 

Boykott- Desinvestitionen und Sanktions-Bewegung zieht Gruppen mit Verbindung zum Terror an

 

von Jonathan Schanzer und Kate Havard

 

Think-Tanks wie die FDD spielen eine bedeutende Rolle für Israel in den Medien.

 

Der anti-Israel Weg des Geldes.

 

Ihr selektiver Einsatz von Beweisen wird oft als legitime akademische Forschung präsentiert.

 

Das Wall Street Journal

 

 

„FDD entdeckte, dass viele von AMPs führenden Mitgliedern zuvor in einigen dubiosen ehemaligen Wohltätigkeitseinrichtungen tätig waren.“

 

John Mearsheimer: „Sie versuchen Menschen so zu formen, dass diese verstehen, dass Israel effektiv eine westliche liberale Demokratie in dem Meer von Terrorstaaten, ist, was die arabische Welt ist. Das andere Ziel ist, Menschen einzuschüchtern und zu verleumden.“

 

Schanzer ist von pro-israelischen Kongressmitgliedern eingeladen, um vor Unterkomitees Beweise

über den Terrorismus im Nahen Osten zu liefern. Er benutzt diese, um zu unterstellen, dass prominente Aktivisten für gleiche Rechte für Palästinenser mit bewaffneten Gruppen in Verbindung stehen.

 

Schanzer: Der AMP Gründer und Präsident, Hatem Bazian, war einer der beiden Redner auf einem Wohltätigkeitsdinner 2004 in Kalifornien. Der andere Sprecher bei diesem Dinner Mohammed Al-Mezain, der kürzlich in Haft war aufgrund seiner Rolle bei der Heilig-Land-Stiftung und seiner finanziellen Unterstützung der Hamas.“

 

Hatem: „Wenn Sie sich die “,

 

Hatem Bazian ist Vorstand der Amerikanischen Muslime für Palästina.

 

„Berichte der Debatten im Kongress ansehen, beginnen nun die Menschen zu glauben, dass es eine gewisse Legitimität dabei gibt. Also wird dieses Abladen von vollkommenem Nonsens und Müll in Kongressberichte zu einer legitimen Anhörung und spätere Auswirkungen haben.“

 

Jonathan: „Da ist auch Osama Abu Irshaid. Er ist aktuell der nationale Koordinator und politische Direktor von AMP. Abou Irshaid betreibt auch eine pro-Hamas Zeitung in Virginia.“

 

Irshaid: „Sie wollten sagen, dass Palästina eine Front zum Krieg gegen den Terrorismus ist. Es war Al Quaida, die die USA angegriffen hat. Es war nicht die Hamas oder irgendeine palästinensische Organisation. Es war Al Quaida!“

 

Jonathan: „Ich sollte hier anmerken, dass unsere offene Quelle, offene Quellenforschung keinen Hinweis ergab, weder AMP, noch irgendeine dieser Personen sind zur Zeit in illegale Aktivitäten involviert.“

 

Irshaid: „Er selbst sagt bei seiner Bezeugung im Kongress: „ Wir haben keinen Beweis für irgendein Vergehen dieser Organisation, aber sie müssen noch gegen sie ermitteln. Also ermitteln, gegen uns, warum, weil wir nichts Unrechtes tun?“

 

Hatem: „Die Tatsache, dass es Müll ist, bedeutet nicht, dass Menschen diesen nicht hören, richtig?“

 

Schanzers Beschuldigungen, dass amerikanische Studenten auf irgendeine Art mit bewaffneten Gruppen im Nahen Osten in Verbindung stehen, wurde Teil des Versuchs der Lobby, BDS zu dämonisieren.

 

„Die Organisationen sind in der ganzen Welt verstreut, ein Netzwerk aus sorgfältig konstruierten Vertretungen.“

 

Morton Klein: Wir sollten die Tatsache propagieren, dass, laut Jonathan Schanzer, der sich mit Terrorismus auskennt.... Er sagte, eine Gruppe Menschen, die die Hamas finanzierte, hätte nun eine Gruppe gebildet, Amerikanische Muslime für Palästina. Schanzer bezeugte und sagte, dass sie führende Betreiber der BDS-Kampagne seien, sie seien auch die bedeutendsten Sponsoren und Organisatoren von SJP.“

 

Morton Klein ist der Präsident der Zionisten-Organisation von Amerika.

 

„Wir müssen es auf jede erdenkliche Art deutlich machen, dass sie von teuflischen Sympathisanten der Hamas finanziert und trainiert werden.“

 

Tony: Hallo!“

 

Tony sprach erneut mit seinen Kontaktpersonen bei der Zeitung, The Algemeiner. Sie wollten, dass er verdeckt zu einer Kundgebung geht, die BDS unterstützt. Sie wollen, dass Tony eine Verbindung findet zwischen den Aktivisten, die er ausspioniert, und der Heilig-Land-Stiftung.

 

David Efune: „Es gibt eine lange Geschichte von Verbrechen, die mit der BDS-Bewegung in Verbindung stehen, die von US-Gerichten als solche verurteilt wurden, zum Beispiel die Heilig-Land-Stiftung. Sind diese Leute noch aktiv und in der Bewegung präsent?“

 

David Efune ist der Chefredakteur von „The Algemeiner“.

 

„Wer sind die Leute, die die Bewegung leiten? Gibt es irgendwelche Kenntnisse über irgendwelche Sponsoren?“

 

Rachel Frommer ist die leitende Campus-Korrespondentin der „Algemeiner“.

 

„Das ist ein inzestuöses Unternehmen, weißt du, sie sind alle miteinander verbunden. Das sage ich nicht, weil ich paranoid bin. Es hat tatsächlich Fälle gegeben, wie der Fall der Heilig-Land-Stiftung, der sich vor einigen Jahren ereignet hat. Viele dieser Personen hatten mit diesen Menschen gearbeitet und sie selbst wurden noch nicht angeklagt, aber sie sind alle miteinander verbunden. Zum Teil ist der Grund, weshalb es so entscheidend ist, dass du, wenn du die Verbindung von einer Organisation zur anderen herstellst, sie eventuell mit Hamas, Hizbollah und Iran verbinden kannst.“                                                                                                                                                                                                                                                                                                                      

 

Tony: „Klingt gut, okay!“

 

The Algemeiner: „Wir sind dankbar, Sie zu haben. Sehen wir, wie es geht.“

 

Während Tony seine Undercover-Mission für The Algemeiner überdenkt, vereinbart er ein Treffen mit Jonathan Schanzer. Es fand im Büro der Stiftung zur Verteidigung der Demokratie statt.

 

Jonathan: „Hallo, wie geht' s?“

 

Tony: „Mir geht es gut.“

 

Bei einem früheren Treffen hatte Schanzer die Bedeutung von Verbindungen betont, die Studenten, die BDS unterstützen, mit der Heilig-Land-Stiftung verbinden und somit mit der Hamas. Nun war er  eher pessimistisch. Scheinbar ist die Lobby mit ihrem Versuch, die Bewegung zu diskriminieren, gescheitert.

 

Schanzer: „BDS hat alle überrascht. Sie ist aufgekommen hinter dem Rücken von allen und hat sie in den  Hintern gebissen. Ja, das ist vollkommenes Chaos. Ich kann dir sagen, ich glaube, dass keiner gute Arbeit macht. Wir selbst machen auch keine gute Arbeit. Wir machten einige gute Forschungen, aber wir fanden nichts heraus, was etwas damit zu tun hat.“

 

Schanzer ist unzufrieden, dass seine angeblichen Verbindungen zwischen Studenten für Gerechtigkeit in Palästina und der Hamas nicht auf breiter Ebene veröffentlicht wurden.

 

Schanzer: „Das Material, das ich mit eurer Gruppe geteilt habe..., unsere Hoffnung war, dieses wirklich zu etwas zu machen, wo die Leute sich dran festbeißen konnten, aber niemand hat es dazu gemacht.. niemand hat es zu einer Waffe gemacht. Das ist wahrscheinlich die beste Art, es zu beschreiben.“

 

Die Verunglimpfungen, auf denen die Lobby sich einst verlassen hat, funktionieren nicht mehr.

 

Schanzer: „Ich persönlich glaube, dass Antisemitismus als Verleumdung nicht mehr das ist, was es war.“

 

Schanzer versucht nun, BDS mit einer kleinen palästinensischen Fraktion in Verbindung zu bringen, die einst in militante Aktionen involviert war, die Volksfront zur Befreiung Palästinas, P.F.L.P.

 

Jonathan: Also, du hast einerseits Hamas und die P.F.L.P. andererseits. Früher oder später wird dieses Material ans Licht kommen.“

 

Tony: „Was habt ihr bisher gefunden?“

 

Jonathan: „Wir werden mit etwas herauskommen, wenn ich genügend Material gefunden habe. Wir fanden Hinweise, dass einige Forschungen produziert werden könnten.“

 

Hatem: „Ihre Strategie ist, die Pipeline mit so viel Forschung und Information zu füllen, die das schafft, was ich als den Mord an der Zivilgesellschaft arabisch-muslimischer Palästinenser erachte, und zwar so, dass diese keinen Zutritt zu der Debatte haben.“

 

Schanzer behauptet, er habe also ein weiteres Mittel gefunden, die BDS-Bewegung zu diskreditieren, dieses Mal, indem sie sie mit der Moslem Bruderschaft in Verbindung bringen.

 

Schanzer: Das Problem ist, dass die Moslem Bruderschaft in den Vereinigten Staaten keine illegale Organisation ist. Somit kannst du sagen, dass sie schlecht sind, aber, wenn es keine legale Verbindung gibt, auf keiner Ebene einen Strafverfolgungswinkel gibt, dann wird es wirklich schwer, zu gewinnen.“

 

Die Moslem Bruderschaft ist eine internationale Bewegung, die den politischen Ausdruck der islamischen Werte befürwortet. Der Kongress überlegt gerade, sie als Terrororganisation zu kennzeichnen.

 

Hatem: „Gerade jetzt versuchen sie, mit Hilfe eines Gesetzentwurfes die Moslem Bruderschaft-Bewegung zu bannen. Also ist die Strategie, die angewandt wird, die Dämonisierung, die den Mülleimer mit so viel Material wie möglich füllen kann, besonders vom Kongress und dem Senat.

 

Schanzer: „Wir setzen uns mit dem radikalen Islam der Islamischen Republik seit 1979 oder der Moslem Bruderschaft seit 1920 auseinander. Sie haben die Organisation des Islamischen Staates. Sie haben die Islamische Republik. Ihr Hass auf Israel, ihre islamische Ideologie ist das, was wirklich den Terrorismus motiviert, den sie ausüben.

Sie müssen ihre Schwächen angreifen, das ist besser, als wenn sie Ihre Schwächen angreifen. Das ist Krieg.“

 

Irshaid: „Weshalb tun sie das? Weshalb sind sie hinter anderen Organisationen her. Es ist alles immer mit dem Problem von Palästina in Verbindung. Sie versuchten ständig, uns mit etwas zu verbinden, was da nicht existiert.“

 

John Mearsheimer: „Terrorismus ist ein sehr wirksames Wort und was viele Leute in der Lobby zu tun versuchen, ist, pro-arabische oder pro-palästinensische Gruppen als Terrorgruppen zu bezeichnen. Es gibt keinen Zweifel, dass Sie, wenn Sie die Taktik, muslimische, arabische oder palästinensische Gruppen als Terrororganisationen zu identifizieren, anwenden, Islamophobia propagieren.“

 

Schanzer ist ein populärer Redner bei pro-israelischen Campus-Veranstaltungen, an denen Tony teilnimmt. Eine Podiumsdiskussion in der George Mason Universität ist eine Gelegenheit, FDDs Forschung einer freundlichen Zuhörerschaft zu propagieren.

 

Schanzer: „Meine Organisation, FDD, beschloss Anfang des Jahres eine tiefergreifende Studie über Steuer- und Unternehmenssponsoren von BDS durchzuführen. Und wir fanden mehrere beunruhigende Verbindungen mit der palästinensischen Terrorgruppe Hamas, eine islamistische supermazistische Organisation, die nichts weniger als die Vernichtung des Staates Israel erstrebt. Kürzlich, gerade diese Woche, veröffentlichte ich Forschungen, die bewiesen, dass die BDS-Gruppen Unterstützung von anderen palästinensischen Terrororganisationen wie die P.F.L.P. erhalten. Das Problem ist, dass die meisten Studenten und die meisten Amerikaner, die ich kenne, nicht wissen, wer hinter BDS steht, und deshalb gewinnt BDS an Boden.“

 

Noah Pollack: „AMP ist de facto die nationale Führerschaft der Studenten für Gerechtigkeit in Palästina.

 

Noah Pollack ist der Geschäftsführer des „Emergency Committee for Israel“.

 

„Es gibt eine aktuelle direkte Verbindung zwischen den Menschen, die in das Sammeln von Geldern für Hamas involviert waren und den Menschen, die in den BDS-Aktivismus auf amerikanischen Campus heutzutage involviert sind.“

 

Pollack behauptet, dass SJP nur eine Fassade sei, um die wahre Agenda der Amerikanischen Muslime für Palästina zu verbergen.

 

„Sie werden bemerken, sie nennen sich „Studenten für Gerechtigkeit in Palästina“. Sie hören nicht das Wort, islamisch, Sie hören nicht das Wort „Muslim“ in dieser Bezeichnung. Sie hören das Wort, „Gerechtigkeit“, das auf Campus heutzutage als eine Art Schlagwort benutzt wird. Jeder ist für Gerechtigkeit, richtig? Sie sind nicht für Ungerechtigkeit. Die Masse, die hinter den Kulissen steht, tut dies in Wirklichkeit aus sehr islamistisch-radikalem Grund. Und wenn Sie aktuell in die Tweeds auf SJP gehen, sind sie verbunden mit Gruppen, die für die …, nicht nur für die Zerstörung Israels sind, sondern für die Zerstörung von Amerika.“

 

Ali: „Das ist ein Narrativ, das Israel passt, weil es den Druck von Israel nimmt, tatsächlich das zu beenden, was es den Palästinensern antut. Aber es ist ein unglaublich gefährliches Narrativ für die gesamte Welt und ich glaube, wir alle werden den Preis dafür bezahlen.“

 

Pollack beschuldigt sogar jüdische Unterstützer von BDS, im Bund mit der Hamas zu sein.

 

„Jewish Voice for Peace“ (Jüdische Stimme für Frieden) oder wie wie ich es nenne: Jüdische Stimme für Hamas. Es wäre wie eine Gruppe: „Afrikanische Amerikaner für die Sklaverei“.

Es ist verrückt, nicht wahr? Viele der JVP-Leute sind keine Juden. Sie hatten ein richtiges Problem mit Leuten, die grundsätzlich behaupten, Juden zu sein, weil der anti-Israel-Aktivismus ein bisschen mehr sexy klingt.

 

Joseph Bergman ist ein Rabbiner und Unterstützer der JVP.

 

Rabbi Bergman: Sie sind hier und sprechen mit dem Rabbi. Ich arbeite für JVP. Ich sage nochmals, wir sind eine jüdische Organisation. Das ist nur eine neue absurde Behauptung.“

 

Pollack: „Wenn Sie über SJP sprechen und wenn sie über BDS sprechen, sprechen Sie über sie als Hassgruppe, als eine Bewegung, die absolut Gewalt gegen Zivilisten befürwortet, nicht in Form eines militärischen Konfliktes, sondern Gewalt gegen Zivilpersonen, AKA Terrorismus. Sie diskreditieren den Boten als Mittel, um die Botschaft zu diskreditieren.“

 

Tonys Chef, Eric, war auch auf der Veranstaltung. Er und Pollack sind alte Freunde.

 

„Ich will Tony bei TIP anstellen. Es ist ein Unruhestifter im Vereinigten Königreich. Er ist ein guter Kerl, Noah ist der beste.“

 

Als Tony die Veranstaltung mit Eric verließ, ging das Gespräch darum, BDS-Unterstützer zu verleumden. Eric sagte, wohlhabende pro-Israel-Spender hätten nun die Freiheit, Israels Kritiker zu bekämpfen, auf welche Weise auch immer.

 

Eric: „In diesem Land gibt es diese Milliardäre, die zu realisieren beginnen, dass sie – wow,:Ich könnte mein... Ich muss nicht in der Partei der Republikaner oder Demokraten sein, ich kann meinen eigenen Apparat aufbauen und Einfluss in Los Angeles oder Detroit haben.

Adam Milstein ist einer dieser Personen. Er finanziert The Israel-Project. Er macht großartige Arbeit.“

 

Eric stellte danach eine bemerkenswerte Behauptung auf, als Tony bezüglich der Canarian Mission fragte.

 

Tony:“Wer sind die Menschen, die involviert sind? Adam Milstein?“

 

Eric: „Ja, Ich weiß nicht, wen er in Übersee angestellt hat. Adam Milstein, er ist derjenige, der es finanziert.“

 

Milstein: „Wir müssen die Tatsache aufdecken, dass sie gegen alles sind, woran wir glauben. Wir müssen sie in die Flucht schlagen.“

 

Tony: „Also, Adam Milstein finanziert The Israel Project und er finanziert die Canarian Mission-Website?“

 

Eric: „Ja, was interessant ist, weil es so aussieht, als ob wir es wären. Aber wir sind es nicht... Tatsächlich war ich in die anfänglichen Bemühungen involviert war, die öffentliche Denunzierung und in die Bloßstellung. Er rief eine unserer Gruppen an, um zu fragen, was wir dächten. Ich sagte ihm, ich dächte, es sei eine schlechte Idee. Aber er tat es trotzdem.“

 

Bill Mullen: „Sie haben politische Argumente verloren. Sie können nun nichts gegen uns tun, außer auf persönliche Verleumdungen zurückzugreifen.“

 

Bill Mullen ist Professor der Amerikanischen Studien an der Purdue Universität.

 

„Sie können mit uns keine Diskussionen über die Besetzung führen, sie können nicht die Apartheid verteidigen, sie können nicht die Bomben auf Gaza verteidigen, aber sie können versuchen, unser Leben zu vernichten.“

 

Mohammad Abou Ghazala ist ein Mitglied von SJP an der George Mason Universität.

 

„Sie sind ziemlich verzweifelt und pathetisch, wissen Sie, sie jagen Studenten. Ich versuche, ihre Zukunft zu gefährden, weil ich versuche, für soziale Gerechtigkeit zu kämpfen.“

 

Eric: „Ich kenne tatsächlich einen Typen, der mit Adam an allen Arten des digitalen Spionierens arbeitet. Es gibt eine Gruppe aus anonymen Leuten, die eine sehr ausgefeilte digitale Strategie haben , diese Leute bloßzustellen und sicherstellen, dass das an ihnen haften bleibt. Auf ihrer Seite gibt es niemanden, der so etwas tut, also musst du dir um deine Reputation keine Sorgen machen.“

 

 

Al Jazeera nahm mit allen in diesem Programm vorkommenden Personen Kontakt auf. Keiner der pro-Israel-Organisationen oder Einzelpersonen, die für sie arbeiten, antworteten auf unsere Beschuldigungen.

 

Eric Gallagher arbeitet nicht länger für „The Israel Project“.

 

In Episode 4, (sehen wir), wie die pro-Israel-Lobby den Krieg um die Öffentlichkeitsarbeit führt.

 

„Der Aktivismus muss sehr provokativ sein und Aufmerksam erregen und man darf sich nicht verar... lassen.

 

Und wie „The Israel Project“ den Boden für einen zukünftigen Konflikt mit Hizbollah bildet.

 

Eric: „Wir müssen bereit sein, weil dieser Krieg vor dem Gericht der öffentlichen Meinung gewonnen oder verloren wird. Nicht auf dem Schlachtfeld.“

 

  Übersetzt von Inga Gelsdorf

 

 
 

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