TÄGLICH NEUE INFORMATIONEN - Montag, 30. Dezember 2019 20:17 -  HELFEN     BDS     facebook    LINKS     ARCHIV    THEMEN

 

 


 

Zum Kniefall nach Israel - Der neue Außenminister Heiko Maas setzt alte Prioritäten
Arn Strohmeyer

Der neue Außenminister Heiko Maas jettete nach seinem Amtsantritt sofort nach Paris, um sich dort vorzustellen und mit dem französischen Amtskollegen die Europa-Politik zu erörtern. Das ist politisch verständlich. Die nächste Reise soll nach Warschau gehen, dem zur Zeit sehr schwierigen Partner im Osten. Auch verständlich. Der Abstecher nach Washington wird wohl wegen Donald Trumps irrlichternden Vorstößen in die Weltpolitik noch aufgeschoben, außerdem ist der neue Außenminister Mike Pompeo noch gar nicht im Amt, er muss sich erst den parlamentarischen Anhörungen stellen, das kann bis Ende April dauern. Auch verständlich.

So gibt Maas als vorrangiges Reiseziel Israel an. Das sei für ihn eine Herzenssache, denn er sei nicht wegen Willy Brandts Entspannungspolitik in die Politik gegangen, sondern wegen „Auschwitz“. Das ist an sich eine ehrenhafte Begründung, aber aufschlussreich ist sie auch. Denn Maas scheint nicht die universalistische Schlussfolgerung aus diesem Mega-Verbrechen zu ziehen, dass so etwas nirgendwo und niemandem mehr auf der Welt passieren dürfe (wie es auch Theodor Adorno formuliert hatte), sondern dass so etwas nur Juden nicht noch einmal passieren dürfe. Anders kann man seine Reise-Priorität für Israel mit der Begründung „Auschwitz“ nicht verstehen.

Mit einer solchen Schlussfolgerung bezieht er klar und eindeutig Partei für den Zionismus und setzt diesen wohl auch mit Judentum gleich. Was er auch schon bei anderer Gelegenheit bewiesen hat. So hat er im vergangenen Jahr als Justizminister seine höchst umstrittene israelische Amtskollegin Ayelet Shaked in Berlin empfangen, die immer wieder öffentlich bekennt, dass der Zionismus mit Menschenrechten und Völkerrecht nichts zu tun habe, denn die israelische Staatsideologie habe ihre eigene Moral und Gesetzlichkeit. Außerdem forderte sie, palästinensische Mütter zu töten, weil sie nur „kleine Schlangen“ zur Welt bringen, was für sie ein anderes Wort für „Terroristen“ ist. Solche Äußerungen müssten eigentlich auch einem deutschen Justizminister bekannt gewesen sein. Heiko Maas nahm aber keinen Anstoß daran. Ja, sie hielten ihn nicht davon ab, sich mit der Kollegin aus Israel „zu gemeinsamen Werten“ zu bekennen.

Man darf wohl jetzt schon feststellen, dass von diesem Außenminister keine neuen Akzente oder Impulse in der deutschen Israel-Politik zu erwarten sind. Er ist ein braver und frommer Parteigänger des Zionismus, die furchtbare Lage der Palästinenser in den besetzten Gebieten (aber auch die Diskriminierung der Palästinenser in Israel selbst) sieht er nicht, will er offenbar nicht sehen. Vermutlich ist das genaue Hinschauen für ihn schon „Antisemitismus“.

Sein Vorgänger Sigmar Gabriel hat zwar an den Grundfesten der deutschen Israel-Politik („Israels Sicherheit ist deutsche Staatsräson“) auch nicht gerüttelt. Ob er sie gern geändert hätte, weiß man nicht. Aber er hat die Realität wenigstens zur Kenntnis genommen, hat angesichts der haarsträubenden Verhältnisse in Hebron von „Apartheid“ gesprochen. Und in Jerusalem hat er sich über die wirkliche Lage von israelischen NGO’s (Breaking the Silence und Betselem) informieren lassen und wurde deshalb von Ministerpräsident Netanjahu nicht empfangen. Ähnliches ist von Heiko Maas nicht zu erwarten. Dabei wäre eine Kehrtwende in der deutschen und europäischen Israel-Politik unbedingt notwendig, nur sie könnte mit Druck von außen dazu beitragen, dass Besatzung und Apartheid dort ein Ende finden. Darauf hat der israelische Journalist Gideon Levy gerade in einer Rede in Washington so nachdrücklich hingewiesen.

Die Liaison zwischen dem Zionismus und der SPD ist uralt. Obwohl die zionistische Arbeiterbewegung sich nie zum Internationalismus bekannt hat (es ging ihr immer nur um „jüdische Arbeit“), haben die Sozialdemokraten schon immer die Nähe zu Israel, seiner „Arbeitspartei“ und der Gewerkschaft Histadrut gesucht. Ein gestandener „linker“ SPD-Sozialpolitiker wie Rudolf Dressler wurde sogar Botschafter in Israel und redet auch heute noch wie ein überzeugter, strammer Zionist. Und die heutige SPD-Fraktionsvorsitzende Andrea Nahles rief vor einiger Zeit dazu auf, Geld für Bäume in Israel zu sammeln. Das wäre doch ökologisch sehr sinnvoll, meinte sie. Dass so etwas aber nur über den Jüdischen Nationalfonds (JNF) geht, (das ist die Organisation, die den Palästinensern das Land wegnimmt und es verstaatlicht), und dass solche Wälder zumeist auf enteignetem palästinensischem Land oder auf von den Zionisten zerstörten palästinensischen Dörfern angelegt werden, um dort die Geschichte dieses Volkes endgültig auszulöschen, hatte sich bis zu Andrea Nahles noch nicht herumgesprochen oder man ignoriert solche Argumente ganz einfach.

Die SPD und der Israel-Palästina-Konflikt – das ist ein sehr trauriges Kapitel, das wie die ganze Politik dieser Partei von Mutlosigkeit geprägt ist. Dieser Tradition will ganz offensichtlich auch Heiko Maas treu bleiben.   15.03.2018

 

 

Außenpolitik-Neuling übernimmt Auswärtiges AmtMaas‘ erste Rede zeigt, worin er sich fundamental von Gabriel unterscheidet - (...)  Verbesserung des Verhältnisses zu Israel - Einen besonderen Schwerpunkt will Maas auf die Verbesserung des zuletzt sehr angespannten deutsch-israelischen Verhältnisses legen. Er kündigte eine Israel-Reise anlässlich des 70. Jubiläums der Staatsgründung an. „Für mich liegt in dieser deutsch-israelischen Geschichte nicht nur eine historische Verantwortung, sondern auch für mich ganz persönlich eine tiefe Motivation meines politischen Handelns“, sagte er. Er sei nicht aus Respekt für Willy Brandt, wegen der Friedensbewegung oder der ökologischen Frage in die Politik gegangen. „Ich bin wegen Auschwitz in die Politik gegangen“, sagte Maas.

Wie schnell es sich ein neuer Außenminister mit Nationen verscherzen kann, musste allerdings sein Vorgänger feststellen – just beim Thema Israel. Gabriel hatte im April 2017 – kurz nachdem er das Amt des Außenministers übernommen hatte – angekündigt, auch mit regierungskritischen Organisationen sprechen zu wollen. Die israelische Regierung warf Gabriel „instinktloses Verhalten“ vor. Netanjahu sagte den Termin mit Gabriel kurzfristig ab.  >>>
 


 


Israels systematische Gewalt gegen palästinensische Frauen
- Greg Shupak - 7.03.2018 - Wesentlich für den israelischen Kolonialismus ist der Versuch die palästinensische Gesellschaft zu zerstören. Das gehört zur Sicherung der demografischen Mehrheit über nicht-Juden im gesamten historischen Palästina und der maximalen Kontrolle über das Territorium und seiner Ressourcen. Zur Verfolgung dieser Ziele werden die Palästinenser daran gehindert ihre nächste Generation aufzuziehen und sich zu erhalten, zu bilden und für sich und füreinander zu sorgen.

Die institutionalisierte Zerstörung des Lebens der palästinensischen Frauen ist daher ein wesentliches Merkmal des israelischen Projekts. Und da die Welt den Internationalen Frauentag begeht und in einer Zeit der #MeToo-Bewegung ist es wichtig daran zu erinnern, wie Israel systematisch Gewalt gegen palästinensische Frauen ausgeübt und ihr Gesundheitswesen und ihre sozio-ökonomischen Verhältnisse unterminiert hat.

In dieser Hinsicht kann der israelische Siedler-Kolonialismus als immanent anti-feministisch und als eine Form geschlechtsspezifischer Gewalt gesehen werden.

Routinemäßige Gewalt

Israelische Gewalt gegen palästinensische Frauen ist Routine. Der Sonderberichterstatter für Gewalt gegen Frauen vom UN-Menschenrechtsrat weist darauf hin, dass die "Etablierung und Expansion der Siedlungen von einer Zunahme der Siedlergewalt gegen Palästinenser einschließlich Frauen und Mädchen begleitet ist".

Das Frauenzentrum für Rechtshilfe und Beratung, eine palästinensische Organisation, hat Aussagen von Frauen gesammelt, die schildern, dass sie "nach Erfahrungen mit [Angriffen von israelischen Siedlern] sowohl tagsüber als auch nachts Angst haben ihr Haus allein zu verlassen".

Die Gruppe sammelte auch Zeugenaussagen von 100 palästinensischen Frauen im israelisch besetzten Ost-Jerusalem und fand, dass wenn die israelische Regierung Israelis illegal in Ost-Jerusalem ansiedelt und Palästinenser protestieren, "Frauen häufig von zunehmender Brutalität der israelischen Polizei wie nächtliche Razzien in Wohnungen von Familien einschließlich der Verhaftung von jungen Männern und Minderjährigen berichten".

Palästinensische Frauen, die inhaftiert waren, berichten Folter und Mißhandlungen oder beidem unterzogen worden zu sein, wie der UN-Sonderberichtserstatter feststellt: "Es wird von Schlägen, Beschimpfungen, Drohungen und sexueller Belästigung als übliche Praktiken berichtet, so wie von aggressiven Leibesvisitationen, was oft vor oder nach Anhörungen bei Gericht oder in der Nacht als Strafmaßnahme geschieht".

Israelische Gewalt gegen Frauen ist auch häufig tödlich und umfassend. Während der israelischen Offensive gegen Gaza im Dezember2008/Januar 2009 wurden 110 palästinensischen Frauen getötet. Während des israelischen Angriffs im Sommer 2014 metzelte Israel 230 Frauen nieder.

Gesundheitsversorgung im Visier

Gemeine Gewalt ist nur eine Waffe, die gegen palästinensische Frauen eingesetzt wird. Der Angriff auf das palästinensische Gesundheitswesen und die Reduzierung seiner Qualität in Israel, in der besetzten Westbank und im Gazastreifen ist eine weitere.

Das UN-Komitee zur Abschaffung der Diskriminierung von Frauen gab einen neuen Report heraus, der feststellte, dass bei in Israel lebenden palästinensischen Frauen und Mädchen "weiterhin ein schlechter Gesundheitszustand registriert wird, insbesondere  bei der Säuglings- und Müttersterblichkeit".

Die Säuglingssterblichkeit bei palästinensischen Bürgern Israels beträgt 6,4 pro 1000 Lebendgeburten, fast dreimal so hoch wie bei jüdischen Israelis. Letzten Monat ergriff der Oberste Gerichtshof Israels Maßnahmen, die dieses Problem wahrscheinlich verschlimmern, indem er eine Petition für die Wiedereröffnung einer Mutter-Kind-Klinik für etwa 1.500 Menschen in zwei palästinensischen Kommunen zurückwies.

Ärzte für Menschenrechte-Israel hat inzwischen eine Vielzahl von Mechanismen geschildert, durch die Israel das palästinensische Gesundheitswesen in der Westbank und im Gazastreifen untergräbt.

Dazu gehört die israelische Kontrolle des Budgets der Palästinensischen Autonomiebehörde  >>>
 


 Saat des Widerstands – 6.3.18  - Ranjan Solomon  -  Meinung - Samen des Widerstands - Viele palästinensische Führer schmachten im Gefängnis – ohne ein Verbrechen begangen zu haben und ohne irgendetwas wie ein faires Verfahren. Die Zahl übersteigt heute 6000 (im Jänner 2018 6000+). Der einzige Grund, von Israel bestraft zu werden, ist, ein/e einflussreiche MeinungsmacherIn zu sein, gegen die Besetzung zu opponieren, und ohne Furcht gegen die Gesetzesbrüche Israels zu sprechen. Menschen einzusperren, weil sie ihre politischen Rechte ausüben – die von Israel abweichen – ist Israels faule Taktik, um den Widerstand klein zu halten.

Israel unterscheidet nicht zwischen älteren Menschen, Menschen in den mittleren Jahren, Jugendlichen, Frauen und sogar Kindern, wenn es ums einsperren geht.  Wer immer Israels Vorherrschaft bedroht, wird „weggepackt“ für eine Zeit im Gefängnis. Und diese „Zeiten im Gefängnis“ können oft zahlreiche Jahre dauern und nicht definierte Zeiten. Lebenslänglich im Gefängnis ist nicht so selten. Auch nicht die Zahl der Gefangenen, die zu 20 und mehr Jahren Haft verurteilt sind. Das Gesetz wird willkürlich nur auf Palästinenser angewendet. Das endgültige Gerichtsurteil entbehrt meistens jeder Logik. Ein Urteil endet üblicherweise mit einem Angebot der israelischen Behörden, indem sie einen Handel vorschlagen. Der Handel umfasst ein Geständnis zum Tausch gegen eine weniger harte Bestrafung als ursprünglich angedroht. So läuft die Regel in Israel – in vollkommener Verletzung des internationalen Gesetzes und Straffreiheit.

Israel stellt sich vor, dass diese absurde Politik von Gefängnis für Nicht-Verbrechen den Widerstand brechen oder verringern wird. Aber Israel erfährt Frustrationen vom palästinensischen Geist her. Jede Familie, die einen Gefangenen opfert, wird einen neuen Anwärter für Widerstand produzieren. Junge Gemüter registrieren die Demütigung und Grausamkeit, wenn ihre Väter, Mütter, älteren Brüder und Schwestern von Soldaten bedrängt und ohne Grund arretiert werden. Junge Gemüter registrieren, was passiert, wenn ihre Häuser nur niedergewalzt werden, weil sie ohne Genehmigung trotzdem gebaut wurden, obwohl die Baugenehmigung trotz jahrelang zurückliegendem Ansuchen, bis jetzt nicht eingetroffen ist. Junge Gemüter erlauben sich nicht zu erinnern, wie sie stundenlang ohne erkennbaren Grund am Checkpoint warten mussten. Sie können nicht leicht den Gedanken aus dem Kopf bekommen, dass sie nicht zur Schule gehen können, wenn ein Soldat schlechter Laune ist und das Kind daran hindert, zum Unterricht zu kommen. Auch können sie die Erfahrung nicht wegwischen, zuschauen zu müssen, wie ungezogene Soldaten die Olivenernte der Familie und ihre Feldfrüchte mutwillig zerstören und die harte Arbeit der Bauern über das ganze Jahr kaputt machen. Die Erinnerung, hilfloser Zuschauer sein zu müssen, während ein Baby oder die Mutter am Checkpoint stirbt, weil die medizinische Hilfe zu spät kommt, ist im Gemüt des jungen Zuschauers tief verankert … Diese Liste kann noch sehr verlängert werden.
 

Zum vergrößern die Grafik anklicken

 

Grausamkeiten der Israelis, besonders an Jugendlichen und Kindern, führen dem palästinensischen Widerstand in niemals endendem Fluss KämpferInnen zu, die bereit sind, ihr Leben zu riskieren, und jeder Gewalt durch die Besetzer entgegen zu treten. Psychologen sind der Ansicht, dass Kinder zu negativen Auswirkungen neigen, wenn sie der Gewalt in ihrer sozialen und politischen Umgebung ausgesetzt sind. Zu diesen Auswirkungen gehört, dass sie mutiger sind, besonders wenn sie sich gedemütigt fühlen. Kinder sind nicht leicht ausgestattet mit jener Selbst-Überredung, die notwendig wäre, um mit der Empörung zurecht zu kommen, die sie empfinden, wenn sie Zeugen von Gewalt und Grausamkeit sind.

Ahed Tamini’s Ohrfeige für den israelischen Soldaten war keine einfache Impulshandlung. Sie war die Folge davon, dass sie ständig israelischen Übergriffen ausgesetzt war. Und es ist klar, die palästinensische Kultur des politischen Widerstands hat noch viele Ahed Tamimis in ihren Reihen. Besonders die jüngeren Generationen haben viel zu viel gesehen, um sich in eine Kultur des Schweigens stoßen zu lassen. Je härter sich die israelische Okkupation zeigt, umso härter wird der Widerstand sein. Jugendliche und Kinder blühen auf als Kämpfer. Sie sind furchtlos, und das ist nicht neu. Wir haben das an der Ersten Intifada gesehen. Die alte Ordnung muss einer neuen Generation von Idealisten und mutigen Visionären Platz machen. Die Übergebliebenen der PLO haben nicht mehr anzubieten als Kompromisse und leeren Dialog. Inzwischen täte Israel gut daran, von seinem hohen Ross herunter zu steigen, bevor es sich konfrontiert sieht mit zu vielen entschlossenen Kämpfern – nicht nur in Palästina, sondern weltweit.


Um die Animation zu sehen, auf das Bild klicken

 

 

The Observer – Studentenplattform / Brief an den Herausgeber, 28.2.2018 - Unterstützung für eine neue Generation von Palästinensern - Stimmen amerikanischer Studenten für Palästina

Für den 11. März 2018 ist Ahed Tamimi – gerade 16 zum Zeitpunkt ihrer Festnahme  – zu ihrer zweiten Anhörung vor dem Militärgerichtshof vorgesehen. Ahed’s Arretierung folgte einem Video in dem gezeigt wird, wie sie einen israelischen Soldaten schlägt und tritt, als er in das Grundstück der Familie eindringt.


 

 


 Ahed kann 10 Jahre Gefängnis erhalten und bis zu 12 Vorführungen für tätliche Bedrohung und Anstiftung. Israels Militärgerichtshof hat eine fast 100% Rate von Verurteilungen, daher ist es unwahrscheinlich, dass sie durch das Gerichtssystem entlastet wird. Ahed’s Rechtsanwälte und die internationale Gemeinschaft, einschließlich der Vereinten Nationen und Amnesty International haben darauf reagiert, indem sie ihre Entlassung forderten.

Für den Durchschnittsleser mag Ahed’s Geschichte unglaubwürdig erscheinen und kann viele Fragen aufwerfen: Wieso reagierte dieses kleine Mädchen so wild auf bewaffnete Soldaten, die in den Privatbesitz ihrer Familie eindrangen? Warum hat sie Leute in Uniform, die ihrem Auftreten nach nur das Gesetz befolgten, geschlagen und getreten? Warum bestehen Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International so unerbittlich darauf, dass es falsch war, sie festzunehmen?      

Um ihre Geschichte, das Video und die Aufmerksamkeit der Medien zu verstehen, die sie erhalten haben, muss man die Schichten im Kontext zurückblättern: Es ist von Bedeutung zu wissen, dass am Tage, bevor dieses Video aufgenommen worden war, Ahed Tamini’s kleiner Cousin durch einen Schuss während eines Protests in ihrem kleinen Dorf in Palästina schwerst verwundet wurde. Proteste dieser Art sind oft ein allwöchentliches Ereignis, mit dem die palästinensischen Bürger gegen illegale Land-Konfiskationen, gegen die Entscheidung Trumps, die US-Botschaft zu übersiedeln oder gegen die israelische Besetzung demonstrieren. Ahed, eine aus einer ganzen Generation von palästinensischen Kindern, hat ihre ganze Kindheit und Jugend unter einer militärischen Okkupation verbracht, die nach dem   Völkerrecht illegal ist. Das Land ihrer Familie und ihrer Nachbarn wurde nach und nach stückweise von israelischen Siedlern gewaltsam annektiert; ihre Rechte auf Bewegungsfreiheit, auf Bildung und wirtschaftliche Aussichten, auf nationale Identität und Staatsbürgerschaft werden ständig eingeengt und geleugnet. Sie ist umgeben von Gewalt und Ratlosigkeit – nicht zu vergessen die 403 Meilen lange und 25 Fuß hohe Trennungsmauer  (1Meile = 1,6 km; 1 Fuß = ca. 30 cm), die die besetzten palästinensischen Gebiete umgibt. In diesem Zusammenhang ist Ahed’s Schlag eine „Watschen“ gegen die illegalen Besetzungs-Streitkräfte, die sie und ihre Familie gejagt haben, seitdem sie ein kleines Kind war.

Wenn man der Verfilmung dieses Videos folgt, sieht man, wie Ahed (das blondlockige Mädchen ist höchstens 1,50 cm groß!) aus ihrer Wohnung herausgeschleppt und mitten in der Nacht festgenommen wird. Man hat sie ins Militärgefängnis gebracht, wo sie nach Angabe ihrer Anwälte ohne Rechtsbeistand befragt wurde. Der missbräuchliche Arrest im Militär-gefängnis, ihre Befragung und besonders die sich hinauszögernde Haft sind unvereinbar mit dem Völkerrecht – Die Haft von Kindern ist illegal nach der Konvention für Kinderrechte (1989) die von Israel unterzeichnet worden ist. Aber Ahed ist nur eines von rund 350 palästinensischen Kindern, die laufend in israelischen Militärgefängnissen festgehalten werden. Und, was verstörend ist, ihr missbräuchlicher Arrest im Militärgewahrsam, ihre Befragung und ihr gewaltsames Festhalten sind nicht einmalig, sondern werden ziemlich häufig angewandt auch in Fällen anderer Kinder, die wegen geringfügiger Verbrechen (oder manchmal ohne irgendein Vergehen) eingesperrt werden und trotzdem behandelt werden wie Erwachsene in einem Militärgericht.

Es ist wichtig anzumerken, dass unter der illegalen Besetzung der Westbank zwei getrennte legale Systems – abhängig von eines Menschen Nationalität und Volkszugehörigkeit – aktiv sind. Israelische Siedler (international anerkannt als illegal in der Westbank lebend) unterstehen Israels normalem Rechtssystem; aber weil Ahed eine arabische Palästinenserin ist, unterliegt sie dem israelischen Militärrechtssystem, angeklagt wegen Bedrohung der Sicherheit. Dieses Rechtssystem richtet sich nicht nach gerechten Gesetzen und wird stattdessen eingesetzt als ein Instrument zur Unterdrückung und um Kontrolle auszuüben, nicht Gerechtigkeit!

Als Amerikaner sind wir Mitverursacher der Unterhaltung der militärischen Okkupation, unter der Ahed lebt – und wir unterstützen das System, das zu ihrem Arrest geführt hat. Unser Steuergeld wird für die Durchführung der israelischen militärischen Okkupation von Palästina ausgegeben – in der Tat, das größte Hilfspaket, das USA für ein anderes Land ausgibt, geht an das israelische Militär – etwa 3,8 Milliarden jährlich!

Was fordert diese Information und unsere finanzielle Mittäterschaft von uns? Zum ersten fordert sie, dass wir kritische Konsumenten der Medien bezüglich Israel und Palästina werden.

Wir verstehen, dass Gerechtigkeit auszumachen schwierig sein kann, wenn sie mit dem Bild von Ahed dargestellt wird, die die widerständige palästinensische Jugend darstellt, die auf Soldaten losschlägt, die doch die vom Staat Israel sanktionierte Militärmacht repräsentieren. Aber auch vom Staat sanktionierte Akte können ungerecht sein. „Student Voice for Palestine“ verurteilt Gewalt von jeder Seite, aber wir anerkennen, dass Formen der Gewalt offen sein können oder versteckt – manchmal offensichtlich, manchmal versteckt in ungerechten Systemen. Während Ahed’s Geschichte sichtbar ist und bedauernswert, gibt es viele andere Ungerechtigkeiten im Spiel, die nicht in einem 5-Minuten-Video oder einer Schlagzeile in der Zeitung nähergebracht werden können. Wir hoffen, dass wir alle den Mut haben, hinter die Schlagzeilen zu schauen, um solche ungerechte Systeme in den Blick zu bekommen. Und dann: Haben wir die Kraft, darüber zu sprechen, was wir daraus lernen!

Für uns stellt Ahed eine neue Generation von PalästinenserInnen dar, die genau hinschauen, wo Ungerechtigkeiten ihnen gegenüber Dauerzustand sind. Frustriert vom Fehlen eines politischen Willens haben es viele palästinensische Jugendliche auf sich genommen, neue, kreative Möglichkeiten zu generieren, um gewaltlos gegen die Okkupation Widerstand zu leisten. Wir bewundern ihre Benutzung von sozialen Medien, Basisorganisationen, und kreativen Nicht-Widerstand; wir verneigen uns vor ihrer ungebrochenen Hoffnung und Spannkraft. Wir hoffen, wir können ihre Bemühungen unterstützen und verbreitern – auf jede uns mögliche Art.       Quelle                Übersetzung: Gerhilde Merz

 

Dokumentation - Kinder im Gefängnis  Der Fall Ahed Tamimi  >>>
 


VIDEO - Eine Klinik in Jerusalem - Ärzte überwinden politische Schranken
 



Verfügbar von 15.03.2018 bis 13.04.2018 - Das Hadassah-Hospital in Jerusalem ist nicht nur eine der größten und modernsten Kliniken im Nahen Osten, sondern auch ein Ort der Völkerverständigung. Palästinensische und israelische Chirurgen retten hier jeden Tag gemeinsam Leben. Die Organisation „Ein Herz für den Frieden“ sorgt dafür, dass auch Kinder aus den palästinensischen Gebieten Zugang zur Erste-Klasse-Medizin haben.

Zehn Kilometer westlich von Jerusalem liegt die größte Klinik des Nahen Ostens: das Hadassah-Hospital. Vor über hundert Jahren wurde es von amerikanischen Hebammen gegründet. Ihr Credo: Bedürftigen helfen, unabhängig von Herkunft oder Religion. Das gilt hier bis heute und wird jeden Tag gelebt – so etwa vom israelisch-palästinensischen Ärzteteam auf der Kinder-Herz-Station.
Die Kindersterblichkeit in Palästina ist fast fünfmal höher als in Europa. Die meisten der Kinder, die noch im Säuglingsalter sterben, haben einen angeborenen Herzfehler. Rund 300 lebensrettende Operationen führen die Kinderherzchirurgen jedes Jahr durch, 50 davon an Kindern aus den besetzten Gebieten, deren Eltern die Operation nicht bezahlen könnten – wäre da nicht die Organisation „Ein Herz für den Frieden“.


Muriel Haim, französische Ärztin und Gründerin der Initiative, hat vor 13 Jahren beschlossen, etwas dagegen zu unternehmen, dass herzkranke palästinensische Kinder sterben müssen „nur weil sie auf der falschen Seite des Grenzzauns geboren sind“. Der Verein unterstützt auch die Ausbildung palästinensischer Ärzte. Einer von ihnen ist Ibrahim Abu Zahira. Neben seiner Arbeit im Hadassah betreibt er eine Praxis in Hebron, wo er als eines von acht Kindern aufwuchs. Während er vielen seiner Patienten helfen kann – nicht zuletzt mit dem Zugang zur Erste-Klasse-Medizin des Hadassah - gibt es in anderen Teilen der besetzten Gebiete noch immer Kinder, die sterben müssen, weil sie nicht oder nicht rechtzeitig im Hadassah ankommen. >>>
 


Addameer: 1.319 Palästinenser Ende Februar in israelischer Haft
- Palästinensische Mission - In den Monaten Januar und Februar d. J. nahmen israelische Besatzungstruppen insgesamt 1.319 Palästinenser fest. Unter den Festgenommenen sind auch 274 Kinder, 23 Frauen und vier Journalisten. Dies geht aus einem Bericht der palästinensischen NGO Addameer hervor.

Der am Dienstag veröffentlichte Bericht basiert auf statistische Erhebungen der Palästinensischen Gefangenenvereinigung, Addameer und des Al-Mezan-Zetrum für Menschenrechte.

Allein in Jerusalem wurden 381 Palästinenser im Zeitraum Januar bis Februar festgenommen. Hinzukommen 233 verhaftete Palästinenser aus dem Bezirk Ramallah und Al-Bireh, 20 aus Salfit, 140 aus dem Bezirk Hebron, 118 aus Bethlehem, 133 aus Jenin, 107 aus Nablus, 59 aus Tulkarem, 54 aus Qalqiliya, 21 aus Jericho und 30 aus dem Gaza-Streifen.

Die Zahl der palästinensischen Gefangenen und Inhaftierten in israelischen Gefängnissen betrug am 28. Februar 2018 insgesamt 6.500 Palästinenser. Im erfassten Zeitraum Januar und Februar verhängten die israelischen Behörden 169 Mal die sog. Administrativhaft, die eine Inhaftierung ohne Anklage oder Gerichtsverfahren beinhaltet und beliebig oft verlängert werden kann. Ende Februar waren 500 Palästinenser in sog. Administrativhaft.

Den Volltext des englischsprachigen Berichtes von Addameer erhalten Sie hier
 


Erinnerung und Gedenken

Eine Seite für Rachel Corrie

1979 - 16. 3. 2003
 

Bei dem israelischen Versuch ein palästinensisches Haus in Rafah zu zerstören, wurde Rachel Corrie, eine amerikanische Friedensaktivistin der Organisation "International Solidarity Movement " am 16.3.2003 von einem Bulldozer der israelischen Besatzungsarmee IOF erfasst und getötet. ....

Rachel war als Mitglied des International Solidarity Movement ein Teil der internationalen Zivilgesellschaft wie wir alle. Durch ihr Handeln bekannte sie sich zu ihrer Verantwortung für die inhärente Würde und die gleichen Rechte aller Menschen, damit auch das Recht auf eine Nationalität. Gewaltlos stellte sie sich der Gewalt entgegen, die die Besatzung den Palästinensern .... antut.    mehr >>>

 

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frühere texte UND TAGE finden sie im chronologischen Archiv >>>

 

 

 

 

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US-Außenminister Pompeo Israels Traum, Irans Albtraum

US-Präsident Donald Trump ist ein Gegner des Atomdeals mit Iran - nun hat er den passenden Außenminister für seine Agenda: Mike Pompeo. Jerusalem preist den Hardliner, Teheran ist alarmiert. - Dominik Peters, Mike Pompeo

Als Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu vor zwei Wochen in Washington war, sprach er mit US-Präsident Donald Trump vor allem über ein Thema: "Iran, Iran, Iran". So sagte es Netanyahu selbst. Die beiden Politiker sind sich einig, dass Teherans Atomprogramm eine Gefahr für Israel und die ganze Welt darstellt. Trump verteufelt die Islamische Republik ebenso sehr wie es Netanyahu tut. Sie halten das jahrelang mühsam von USA, Russland, Frankreich, China, Deutschland und der EU mit Iran verhandelte Vertragswerk für einen katastrophalen Fehler. >>>

 

EU supports the activities of the United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East (UNRWA) with €82 million >>>

 

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12. 3. 2018
 


Palästina protestiert gegen internationale Geberkonferenz für Gaza

Die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) und die Palästinensische Islamische Widerstandsbewegung Hamas haben gegen die von den USA einberufene internationale Geberkonferenz für den Gazastreifen protestiert.  >>>

 

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11. 3. 2018

 

Wie Kanal 10 des israelischen Fernsehens gestern Abend bekannt gab, hatte Netanjahu bei seinem Washington-Besuch von Trump gefordert, sich gegen den Bau von Atomkraftwerken in Saudi-Arabien zu stellen. >>>

 

PCHR Weekly Report On Israeli Human Rights Violations in the Occupied Palestinian Territory (28 February – 06 March 2018)    >>>

 

EU lawmaker demands investigation of Israel lobby smears >>>

 

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10. 3. 2018



Israeli Army’s Lies Can No Longer Salvage Its Image   >>>

 

"Free Palestine"-Rufe - Zwischenfall mit arabischen Wachleuten an Israels ITB-Stand  >>>



"Focus" macht Kriminelle aus den Protestierern >>>

 

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