TÄGLICH NEUE INFORMATIONEN - Dienstag, 13. März 2018 15:30 -  HELFEN     BDS     facebook    LINKS     ARCHIV    THEMEN

 


 


Gideon Levy über die israelische Verleugnung: 'Jeder, der in Frage stellt, wird kaputt gemacht'
Philip Weiss 

2. Teil - Es ist eine totalitäre Gesellschaft – keine Gesellschaft lebt in einer solchen Verleugnung wie Israel.

Und all das geht an der israelischen Gesellschaft vorbei, als sei nichts passiert.

Nichts wird infrage gestellt. Sehr wenig moralische Zweifel, wenn überhaupt. Vertuschen. Leben in Verleugnung wie nie zuvor. Ich kenne keine Gesellschaft, die in einer solchen Verleugnung lebt, wie die israelische Gesellschaft, und das schließt die Linke und die Rechte ein. Außer sehr engagierten extrem Linken, Aktivisten; lasst uns ihrer gedenken. Aber das sind bloß kleine Gestalten und wirklich völlig delegitimiert... Die Besatzung muss weitergehen. Ahed Tamimi muss für immer im Gefängnis bleiben, und die Verbrechen müssen weitergehen, weil wir keine andere Wahl haben.

Es gibt drei zentrale Werte der israelischen Kultur, die den totalitären Diskurs durchsetzen.

Der erste Wert: Wir sind das auserwählte Volk. Säkulare und Religiöse beanspruchen ihn. Auch wenn sie es nicht zugeben, sie glauben es. Wenn wir das auserwählte Volk sind, wer bist du, dass du uns sagen willst, was zu tun ist.

Der zweite tief eingewurzelte Wert ist: Wir sind die Opfer, nicht nur die größten Opfer, sondern die größten Opfer ringsum... Ich erinnere mich an keine Besatzung, in der sich der Besatzer selbst als das Opfer dargestellt hat. Nicht nur das Opfer – das einzige Opfer...

Hier ein dritter sehr tief eingewurzelter Wert: Das ist ein sehr tiefer Glaube, den wieder jeder leugnen wird, aber wenn du an der Oberfläche bei fast jedem Israeli kratzt, wirst du ihn dort finden: die Palästinenser sind keine menschlichen Wesen, die uns gleichen. Sie lieben ihre Kinder nicht wie wir. Sie lieben das Leben nicht wie wir. Sie wurden geboren, um zu töten, sie sind grausam, sie sind Sadisten, sie haben keine Werte, kein Benehmen... Das ist in der israelischen Gesellschaft sehr, sehr tief verwurzelt.

Und das ist vielleicht das Kernproblem. Solange dies weiter besteht, wird sich nichts bewegen. Wir sind um so vieles besser als sie, so viel, viel entwickelter als sie, viel menschlicher als sie.

Alle unsere Träume werden niemals wahr werden, solange sich diese Überzeugung nicht ändert.

Breaking the Silence sollte ein 'Erdbeben' in der israelischen Gesellschaft sein. Aber es wurde kaputt gemacht. - Jeder, der Fragen aufwirft, wird sofort zunichte gemacht. Schaut auf die in Israel so genannte jüdische Lobby und Breaking the Silence. Jahrelang haben wir von dem Tag geträumt, an dem Soldaten aufstehen und die Wahrheit sagen würden. Nicht Gideon Levy, der Lügner, der Verräter... nein, Soldaten, die diese Verbrechen begangen haben, würden kommen und bezeugen, was sie getan haben.

Und dann kam es. Mehr als 1000 Zeugenaussagen von Soldaten, die sehr mutig  als Zeugenaussagen abgelegt haben über das, was sie in den besetzten Gebieten die Jahre über getan haben. Das wäre in jeder gesunden Gesellschaft ein Erdbeben gewesen. Es sind unsere Söhne. Aber was passierte? Nichts. Breaking the Silence wurde durch das Establishment sofort delegitimiert, mit der typischen Kollaboration der israelischen Medien. Ich fürchte mich zu sagen, dass Breaking the Silence heute vernichtet ist. Und das ist nur ein Beispiel.

Die israelische Gesellschaft hat ganz eindeutig die Absicht, jede Art Kritik, von innen oder draußen, niederzuschlagen.

Die Besatzung ist nicht vorübergehend.   - Sie war nie als vorübergehend gedacht... Es hat nie einen Staatsmann in einer einflußreichen Position gegeben, Premierminister oder so, der die Besatzung wirklich beenden wollte. Manche wollten Zeit gewinnen, um die Besatzung zu festigen. Andere wollten von der Welt wahrgenommen werden, als Menschen des Friedens von der Welt umarmt werden. Aber keiner von ihnen hatte die Absicht die Besatzung zu beenden. Woher weiß ich das? Israel hat den Siedlungsbau niemals gestoppt. Und jeder, der in einem besetzten Territorium ein Haus baut, hat ganz und gar nicht die Absicht die Besatzung zu beenden.

Den Israelis geht es zu gut, um über die Besatzung auch nur nachzudenken. Und die Gehirnwäsche geht zu tief, als dass die Fakten durchbrechen könnten. - Ich bin sehr, sehr skeptisch, ob es in Israel einen Wandel von innen gibt, weil das Leben in Israel viel zu gut und das System der Gehirnwäsche viel zu effizient ist. Heute einen Dialog mit den meisten Israelis zu haben, ist auch für mich unmöglich... Die Gehirnwäsche ist so tief und die Verleugnung ist so tief und die Ignoranz. Sie wissen nichts, Jeder in diesem Saal weiß so viel mehr über die Besatzung als jeder durchschnittliche Israeli, einschließlich derer, die in der Armee gedient haben... Einen Wandel aus der Gesellschaft zu erwarten, wenn die Restaurants voll sind, wenn das Leben schön ist, wenn es kaum Terror in Israel gibt... Die einzigen gewalttätigen Anschläge gibt es jetzt hauptsächlich in den besetzten Gebieten... Tel Aviv lebt ein sehr, sehr friedliches, sicheres Leben. Zu erwarten, dass diese Gesellschaft aufsteht und sagt: Nie wieder! - woher? Aus welcher Motivation? Die Hoffnung auf einen Wandel aus der israelischen Gesellschaft heraus sind wirklich sehr, sehr minimal... Leute wie ich, meine Hoffnung kommt von Leuten wir ihr.     >>>

 


Gideon Levy - Gideon Levy über die israelische Verleugnung: 'Jeder, der in Frage stellt, wird kaputt gemacht' - Philip Weiss  -
1. Teil    >>>


 

VIDEO -  Netanyahu says Israel will occupy Palestinian territories even in a peace deal  >>>
 


 


Mahmud al-Aloul
- 11. März 2018 - Der 68-Jährige ist der Wunsch-Nachfolger des Palästinenser-Präsidenten Mahmud Abbas. - Alexandra Föderl-Schmid  - Sie haben den gleichen Vornamen und vertreten in den meisten politischen Fragen die gleiche Linie. Dass der palästinensische Präsident Mahmud Abbas nun den 68-jährigen Mahmud al-Aloul als seinen Wunschnachfolger benannt hat, zeigt den Ernst der Lage. Abbas ist krank, aber ob er nun Krebs oder Herzprobleme hat, wird geheim gehalten. Die gesundheitlichen Schwierigkeiten sieht man ihm, der am 25. März seinen 83. Geburtstag feiert, jedenfalls an. Solange er noch kann, will Abbas in die Nachfolgeregelung eingreifen.

Ob er seinen Kandidaten durchsetzen kann, ist nicht sicher, denn mit dem Fatah-Funktionär Jibril Rajoub, Geheimdienstchef Majed Faraj und dem bei Abbas in Ungnade gefallenen und im Exil lebenden Mohammed Dahlan gibt es noch andere Anwärter, sodass ein blutiger Nachfolgekrieg nicht ausgeschlossen ist. Keine Chance haben der in der Bevölkerung populäre Marwan Barghouti, weil er in einem israelischen Gefängnis sitzt, und die im Ausland bekanntesten Vertreter der Palästinenser: Nahost-Verhandler Saeb Erekat hatte vor kurzem eine Lungentransplantation, und Hanan Aschrawi ist eine Frau und Christin.

Mit Aloul hat sich Abbas für den auf den ersten Blick unscheinbarsten Mann aus der Führungsriege entschieden. Der bullige Mann mit dem ergrauten Haar und dem markanten Schnauzbart ist seit einem Jahr Vizepräsident der dominierenden Fatah, hat aber selten Auftritte, auch nicht in den Medien, absolviert. Aloul wurde 1950 in Nablus geboren, nach dem Sechs-Tage-Krieg 1967 von den Israelis festgenommen und nach Jordanien abgeschoben. In Libanon absolvierte er ein Geografiestudium.

In der Fatah übernahm er verschiedene Funktionen und kommandierte eine Brigade, die 1983 israelische Soldaten entführte und damit palästinensische Gefangene freipresste. Er arbeitete eng mit Khalil al-Wazir zusammen, dem Chef der palästinensischen Militäroperationen und Stellvertreter von Jassir Arafat. Die Israelis verweigerten ihm nach dem Osloer Abkommen ein Jahr lang die Rückkehr ins Westjordanland, wo er 1996 Gouverneur von Nablus wurde. Während der zweiten Intifada, die 2000 begann, wurde sein ältester Sohn bei Zusammenstößen mit Israelis getötet. Daraufhin zog sich Aloul zurück, um zu trauern. Aus dieser Auszeit kehrte er nicht radikalisiert zurück in die Politik, "sondern mehr denn je überzeugt davon, dass Frieden die einzige Lösung des Konflikts zwischen Palästinensern und Israelis ist", wie er in einem Interview erklärte. >>>

 

Preparing for the day after Abbas   >>>
 



Wehrpflicht spaltet Israels Regierung - Israels Regierung diskutiert darüber, Strengreligiöse vom Armeedienst zu befreien.
Verteidigungsminister Lieberman ist strikt dagegen. Medien spekulieren bereits über Neuwahlen. - Israels rechts-religiöse Regierung streitet über die Wehrpflicht für ultraorthodoxe Männer. Sollte es nicht zu einer Einigung kommen, wird mit einer Neuwahl gerechnet.

Die Partei von Verteidigungsminister Avigdor Lieberman, Israel Beitenu, droht mit einem Ausscheiden aus der Koalition, falls ein neues Gesetz gebilligt wird. Dieses sieht vor, dass Strengreligiöse von der Wehrpflicht befreit werden. Das berichten israelische Medien.

Das Koalitionsbündnis verfügt über eine Mehrheit von 66 der 120 Sitze im Parlament. Die Partei von Ministerpräsident Benjamin Netanyahu, der konservative Likud, war aus der Wahl im März 2015 als stärkste Fraktion hervorgegangen. Regulär steht eine Parlamentswahl erst im November 2019 an. >>>

 



Streit über Wehrpflicht bedroht Regierungskoalition
- In heikler Lage: Ministerpräsident Benjamin Netanjahu  - Israels rechts-religiöse Regierung ist im Streit über die Wehrpflicht für streng religiöse (ultraorthodoxe) Männer in eine schwere Krise geraten. Für den Fall, dass es nicht zu einer Einigung kommt, wird mit einer Neuwahl gerechnet. Die Partei von Verteidigungsminister Avigdor Lieberman, Israel Beitenu (Unser Zuhause Israel), droht nach Medienberichten mit einem Ausscheiden aus der Koalition, >>>

 

 

Zeit der Ränkespiele in Israel - Ein Gesetz über die Befreiung von Tora-Studenten von der Wehrpflicht wird zum Zankapfel in der Regierungskoalition. Unterdessen blühen die Spekulationen über vorgezogene Wahlen.  - Ulrich Schmid       >>>

 



Elections: Good for Netanyahu, bad for Israel
- Dahlia Scheindlin - A coalition crisis could mean elections in a matter of months. If Netanyahu wins, even a post-election indictment will not stop the slide into a darker future for Israel.

He doesn’t want them because he loves holding onto power. Because he wants to prove that of all Israeli leaders he alone is capable of sitting out a term and proving himself King Bibi, the longest-serving prime minister in the country’s history. Should he resolve the current coalition crisis — on the issue of drafting the ultra-Orthodox into the IDF — in addition to being the only statesman who speaks American, or speaks Trump, or speaks AIPAC, he will also brand himself the only responsible adult at home >>>
 


Palestine Update Nr. 119 – 28. Februar 2018 -
Ranjan Solomon -

 Palästinenser nehmen Stellung zu Israels verzweifelter und verbrecherischer Vorgangsweise

(LeserInnen der Palestine Updates werden bemerkt haben, dass wir auf unserer Titelseite ein neues Bild haben. Es wurde uns von Ryan Rodrick Beiler zur Verfügung gestellt, einem Photojournalisten, dem es um die Dokumentation in Sachen Frieden und Gerechtigkeit geht. Das eine, das konstant geblieben ist während der Entwicklung von Ryan’s Bestimmung zum Photographen ist der Wunsch, Geschichten zu erzählen, die zur Aktion aufrufen für die Sache der Marginalisierten und Unter-drückten – und das in einer Art zu tun, die mit seinem Glauben, seinen Wertevorstellungen und seiner Integrität im Einklang sind. Wir sind ihm dankbar für seine Beiträge zu Palestine Updates. Wir anerkennen zustimmend seine Solidarität mit den Palästinensern und seine Unterstützung der Arbeit von Palestine Updates.)

 

 

Meinung  - Palästinenser nehmen Stellung zu Israels verzweifelter und verbrecherischer Vorgangsweise - Zeitweise fühlt es sich an, als ob die israelische Besetzung eines Tages die Palästinenser mit einem großen Besen einfach aus der Geschichte wegbefördern könnte. Das ist aber nur, was die Illusion der Macht den leichtgläubigen Lesern der Boulevardpresse, den TV-Schauern und den Zuhörern von sorglosen Interpreten über den Palästina-Israel-Konflikt suggeriert.

Im Grunde aber stehen die Palästinenser jedem scheußlichen kolonialistischen Schema vernünftig und den Gesetzen gemäß entgegen. Die Schließung der Grabeskirche mag wie eine leuchtende Kerze in der Dunkelheit erscheinen. Kerzenlicht ist lebendig und hebt Unterschiede hervor. Es sagt zu der dunklen Verfügung Israels, Steuern auf religiöse Andachtsstätten zu legen. „Wir sind anders als ihr, und wir weisen eure Verfügung mit Verärgerung zurück“. Denn, heilige Stätten zu beschädigen ist für Israel ein Akt größter Missachtung politischer Höflichkeit. Israels Gesetzgebung mag wohl gutgeheißen werden durch seine Gesetzgeber. Aber Legitimität entspringt nicht nur von Gesetzen allein, besonders wenn sie bar sind jeder sozialen Höflichkeit. Gesetze müssen auf Gerechtigkeit gegründet sein und dürfen nicht durch rohe Gewalt durchgeboxt werden.

Die PLO ist Israels Verfügung klar mit Irritierung begegnet. Sie hat die arabischen Länder aufgerufen, den Friedensplan der amerikanischen Administration, der bald angekündet werden soll, zurückzuweisen und seine Investitionen aus den USA abzuziehen. Sie fordern ihre Alliierten auf, an der Resolution festzuhalten und Verbindungen zu jenen Ländern abzu-brechen, die Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennen. Der Zorn ist deutlich sichtbar bei der PLO, die nach „Massendemonstrationen der Angst“ in „Palästina“ rufen, und in der Diaspora, um mit der amerikanischen Stellung zu verhandeln, die sich eindeutig auf die Seite von Israel schlägt.

Israel befindet sich auf brüchigem Grund. Die Initiativen gemeinsamer Anwaltschaft (Joint Advocacy Initiative)  von YMCA und YWCA in Palästina haben erklärt: „Genug ist genug!“ und möchten, dass die Menschen überall ihren heimatlichen politischen Vertretern erklären, dass sie jetzt aktiv werden müssen, bevor es zu spät ist und das Heilige Land zu einem „christlichen Schaupark“ wird – ohne sein Volk.

In Südafrika werden sich innerhalb der Israel Apartheid Woche große Mengen der pro-palästinensischen Bürger aus aller Welt versammeln, um darzustellen, dass „Israel nicht nur die Palästinenser unterdrückt, sondern auch jede schwarze Person innerhalb seiner Grenzen“. Ein Bericht enthüllt, wie es von Geschäftemacherei mit afrikanischen Asylsuchern in Gefangenenlagern bis zur Kriminalisierung und Durchführung eugenischer Programme an äthiopischen jüdischen Bürgern und Schwarzen nicht nur um jüdische Vorherrschaft sondern auch um die Vorherrschaft der weißen Rasse geht.

Innerhalb von Israel hat Kerem Navot, eine israelische linksgerichtete Forschungsorganisation eine neue israelisches Taktik für die Enteignung von palästinensischem Land ans Licht gebracht. Sie haben herausgefunden, dass sich schockierende 40 % der jüdischen Siedlergräber in den illegalen Westbank-Siedlungen auf privatem palästinensischen Grund befinden. Nach einer Zählung von nur zwei jüdischen Friedhöfen noch Mitte der 80erjahre, waren diese Zahlen bis 2017 stark angewachsen und kommen jetzt auf einige 32 jüdische Friedhöfe mit mindestens je zwei Gräbern, verstreut in der Region der besetzten Westbank. Jetzt geht die Frage in die Runde, ob Netanyahu mit all den ihn umgebenden Korruptions-skandalen denkt, in aller Heimlichkeit mehr Land zu autorisieren, oder sich darauf fokussiert, seine eigene politische Zukunft auszuweiten.

 

 

 

Kirchenleitungen weisen Drohungen der Stadt zurück – „Church Lands Bill (Kirchenbesitz-Verfügung) - Nachfolgend der Text einer Stellungnahme, die am Sonntag, dem 2. Februar, von den Kirchenleitern herausgebracht wurde, die verantwortlich sind für die Grabeskirche und die Rechtslage (Status Quo) der verschiedenen christlichen heiligen Stätten in Jerusalem, als Protest gegen Drohungen der Stadt-verwaltung und die diskriminierende „Church Lands Bill“.
 

„Wir, die Kirchenleiter, verantwortlich für das Heilige Grab und den Status Quo der verschiedenen christlichen heiligen Stätten in Jerusalem – das Griechisch-orthodoxe Patriarchat, die Custodie über das Heilige Land und das Aramäische Patriarchat – verfolgen mit großer Besorgnis die systematische Kampagne gegen die Kirchen und die christliche Gemeinde im Heiligen Land durch laufende Verletzungen des bestehenden Status Quo.

„Vor kurzem hat die systematische und offensive Kampagne eine noch nie dagewesene Höhe erreicht, als die Stadtverwaltung von Jerusalem skandalöse Notizen und Befehle zur Beschlagnahme von Kirchenvermögen, Eigentum und Bankkonten für angebliche Schulden oder städtische Strafsteuern verfügte. Ein Schritt, der konträr ist gegenüber der historischen Stellung der Kirchen innerhalb der Heiligen Stadt Jerusalem und ihrer Beziehungen zu den

Zivilbehörden. Diese Aktionen brechen bestehende Vereinbarungen und internationale Verpflichtungen, die die Rechte und Privilegien der Kirchen garantieren, was als Versuch erscheint, die christliche Gegenwart in Jerusalem zu schwächen. Die größten Opfer dabei sind jene verarmten Familien, die damit Nahrung und Wohnung verlieren werden, wie auch die Kinder, die nicht mehr in der Lage sein werden, die Schulen zu besuchen.

„Die systematische Kampagne der Beschimpfung von Kirchen und Christen erreicht jetzt ihren Gipfel als diskriminierende und rassistische Bulle, die nur das Eigentum der christlichen Gemeinde im Heiligen Land betrifft. Diese abscheuliche Bulle ist gedacht, um heute in einem Treffen eines ministeriellen Komitees vorgestellt zu werden, und wenn sie angenommen werden sollte, würde sie die Enteignung von Ländereien der Kirche ermöglichen. Das erinnert uns alle an Gesetze ähnlicher Natur, die während der dunklen Perioden in Europa gegen Juden in Kraft gesetzt wurden!

„Dieser systematische und unerhörte Angriff auf Christen im Heiligen Land verletzt ernsthaft die grundsätzlichen, seit Langem bestehenden und souveränen Rechte und zertrampelt für Jahrzehnte den behutsamen Aufbau von Beziehungen zwischen der christlichen Gemeinschaft und den Behörden.

Deshalb, und weil wir uns auf die Stellungnahme der Patriarchen und Leiter der lokalen Kirchen in Jerusalem vom 14. Februar 2018 – und auf deren frühere Stellungnahme im September 2017 berufen, entschieden wir uns als eine Maßnahme des Protests, diesen unerhörten Schritt der Schließung der Grabeskirche zu gehen.

Gemeinsam mit allen Kirchenleitern im Heiligen Land stehen wir vereint, fest und resolut auf zum Schutz unserer Rechte und unseres Eigentums.

Möge der Heilige Geist unsere Gebete erhören und eine Lösung dieser historischen Krise in unserer Heiligen Stadt herbeiführen.     Quelle

Weitere Quellen
https://www.middleeastmonitor.com/20180226-palestinian-government-calls-for-international-protection-for-jerusalem-churches/
http://imemc.org/article/church-of-the-holy-sepulcher-closes-in-protest-of-israeli-policies/

 

 

 

PLO erklärt USA Wirtschaftskrieg - Arutz Sheva berichtet, dass „Saleh Rafat, ein Mitglied des Exekutivkomitees der Palestine Liberation Organization (PLO) am Sonntag (25.2.) sagte, dass das Komitee in den nächsten Tagen zusammentreten werde, um die jüngsten Entwicklungen des palästinensischen Standpunkts zu diskutieren und der Anwendung der Entscheidungen des PLO-Zentralrates zu folgen, der forderte, die Beziehungen zu Israel zu lösen. Er forderte die arabischen Länder auf, dem Friedensplan der amerikanischen Administration nicht zuzustimmen, der bald vorgelegt werden wird, ihre Investitionen von den USA abzuziehen, die amerikanischen Produkte zu boykottieren, und bei früheren Gipfelentscheidungen zu bleiben, die alle Beziehungen mit Ländern abbrechen wollten, die Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennen. Rafat forderte die Fortsetzung der „Massendemonstration der Ängste“ in „Palästina“ und der Diaspora, um auch mit der amerikanischen Position zu verhandeln, die sich zu Gunsten von Israel neigt.         Lesen Sie den ganzen Bericht in Arutza Sheva >>> 

 

 

 

Dokumentation über israelischen Rassismus gegenüber Afrikanern - #IsraeliApartheidWeek 2018 - Bei der 14. Internationalen #IsraeliApartheidWeek wird die Dokumentation „Anti-Black Rassismus enthüllt Israels weiße Übermacht“, die von der preisgekrönten Journalistin Abby Martin produziert wurde, in ganz Südafrika gezeigt. Die Dokumentation von 25 Minuten, die zuerst vom lateinamerikanischen TV-Sender „teleSur“ 2017 ausgestrahlt wurde, zeigt Interviews aus erster Hand mit Afrikanern, die unter israelischem Rassismus und Diskriminierung zu leiden haben. Israel versucht zu vermitteln, dass sein Leben multikulturell und von großer Vielfalt ist; TV-Untersuchungen zeigen, dass Israel nicht nur die Palästinenser, sondern vielmehr alle schwarzen Personen innerhalb seiner Grenzen unterdrückt. Von Geschäftemacherei auf Kosten afrikanischen Asylsucher in Gefangenenlagern bis zur Kriminalisierung und der Durchführung von eugenischen Programmen an äthiopischen jüdischen Bürgern zeigt Israels Behandlung von schwarzen Menschen nach dieser Dokumentation, dass sich das israelische Projekt „nicht nur mit der Überlegenheit Israels, sondern auch mit der Überlegenheit des Weißen Mannes beschäftigt“.


 

VIDEO - Empire Files: Anti-Black Racism Reveals Israel’s White Supremacy >>>

 

 
 

 

„Nachdenken“: Israel raubt palästinensisches Land durch Siedler-Gräber - Nach einem Bericht von „Telesur“: „Eine linke israelische Non-Profit Forschergruppe hat noch eine andere israelische Strategie zur Enteignung von palästinensischem Land aufgedeckt, indem sie herausfand, dass 40 % der jüdischen Siedlergräber in illegalen Westbank-Siedlungen auf palästinensischem Land im Privatbesitz angelegt sind; dies wurde von der israelischen Zeitung Haaretz am Sonntag vor einer Woche berichtet. Diese neuen Ergebnisse fußen auf einer von Kerem Navot durchgeführten Studie – einer israelischen Non-Profit-Organisation, die umfassende Forschungen über Landnutzung durchführt - und Dror Etkes, der die israelische Siedlungs- und Land-Management-Politik in der Westbank seit 2002 genau verfolgt hat. Die Forschungen gingen ins Detail seit den mittleren 80ern, als es in der Westbank nur zwei jüdische Friedhöfe gab, die beide von Juden vor 1948 gekauft worden waren. Nach Etkes, der das Territorium 2017 kartographierte unter Verwendung von Luft-Aufnahmen, gibt es jetzt an die 32 jüdische Friedhöfe mit mindestens zwei Gräbern, in der Gegend verstreut rund um die besetzte Westbank-Region.     Der ganzen Bericht  in Telesur TV Net lesen >>>

 

 

 
 

Will – wird - ein verwundeter Netanyahu einen palästinensischen Landraub verfolgen? - Baria Alamuddin schreibt in den „Arab News“: „Giftige Schlangen sind sehr gefährlich, wenn sie in die Ecke getrieben werden. Wir sollten daher sorgfältig aufpassen auf Benjamin Netanyahus politische Manöver, wenn er versucht, die Aufmerksamkeit von seiner alles umfassenden Korruption abzulenken. In der Tat, bei der Münchner Sicherheitskonferenz anfangs dieses Monats befand er sich voll auf Kriegstreiber-Kurs, indem er wütend um sich fuchtelte mit der Lust auf Zerstörung: iranische Drohnen abschießen über Nordisrael, Rache fordern gegen Hisbollah und Teheran. Netanyahus extrem rechte Verbündete im Kabinett sprechen mittlerweile von Plänen, weite Teile von palästinensischem Land zu annektieren. Das Weiße Haus dementierte Netanyahus Ausbrüche, dass er solche Projekte mit der US-Administration koordiniert hätte. Dennoch, es war Donald Trumps einseitiger Versuch, den Status von Jerusalem zu verändern, der grünes Licht für solche expansionistische Schemata gab.“          Der Artikel in Arab News >>>

Mach mich nicht zum Freund nur für einen Tag und verlass mich nicht nach einem Monat.  Komm mir nicht nah‘, wenn du mich doch verlassen wirst. Rede nicht, wenn du nichts zu tun bereit bist. Sei mir nah‘ – oder geh‘ gleich weg.   Mahmoud Darwish            (Übers.: Gerhilde Merz)
 


In Erinnerung

Am Montagnachmittag, den 4. April 2011, ist Juliano Mer Khamis im palästinensischen Flüchtlingslager Jenin erschossen worden

 

The Freedom Theatre >>>

 

16.04.2013 - Zum zweiten Jahrestag des Mords an Juliano Mer Khamis >>>

 

5.4.2011 - Zur Ermordung von Juliano Mer Khamis: Mit den Waffen der Kunst - Nora Haakh - Maskierte Unbekannte ermordeten gestern den Schauspieler, Theaterleiter und Friedensaktivisten Juliano Mer Khamis vor dem Eingang des »Freedom Theatre« im Flüchtlingslager Jenin. Ein schwarzer Tag – für Jenin, Palästina, und alle, die versuchen, Austausch und Gemeinschaft gegen Gewalt und Kunst gegen Kugeln zu setzen. Wie tausendfach zuvor verließ der 52-jährige Mer Khamis am 4. April 2011 das Theater und stieg, gemeinsam mit seinem einjährigen Sohn und dessen Kindermädchen, in sein Auto >>>

 

100 Prozent Jude und Palästinenser - Er war der Sohn einer jüdischen Mutter und eines palästinensischen Vaters: Juliano Mer Khamis, Direktor des "Freedom Theatre" in Dschenin, einem palästinensischen Flüchtlingslager in der Westbank, ist kaltblütig erschossen worden. - Es fließt zuviel Blut in diesem arabischen Frühling. Bei den Palästinensern sind ohnehin nur Vorboten spürbar. Aber einer, Juliano Mer Khamis, Direktor des „Freedom Theatre“ in Dschenin, der wie kein anderer für politische wie persönliche Freiheit eintrat, radikal und liberal zugleich, wurde am Montagnachmittag kaltblütig ermordet. Man kann sagen, nach Art einer Exekution. Der 52-jährige, jüdisch-arabische Israeli, der gerade im Auto das Theater verlassen wollte, hatte auf Zuruf hin noch das Fahrerfenster heruntergekurbelt. Da feuerten ein, vielleicht auch zwei maskierte Attentäter aus unmittelbarer Nähe fünf Kugeln in seinen Kopf und Körper. Sein jüngster Spross, noch im Babyalter, war mit im Wagen, ebenso die Babysitterin aus Bethlehem, die bei dem Anschlag an der Hand verletzt wurde. Zurück lässt Mer Khamis neben drei Kindern seine hochschwangere Frau Jenny, die Zwillinge erwartet. >>>

 

Mord an der Jugend - Am Montag wurde Juliano Mer-Khamis vor seinem Theater der Freiheit in Dschenin erschossen - Karin Leukefeld - Ermordet – der Meister, Denker und revolutionäre Kämpfer Juliano Mer-Khamis, Generaldirektor des Theaters der Freiheit im Flüchtlingslager Dschenin«. In diese einfachen Worte ist die Schreckensmeldung auf der Internetseite des Theaters gefaßt. >>>

 

Mehr dazu >>>
 


EU lawmaker demands investigation of Israel lobby smears
- Ali Abunimah - 9. 3. 2018 - Palestinian human rights defender Omar Barghouti says it is up to European civil society to bring an end to EU complicity in Israel’s crimes. (intal)


A prominent member of the European Parliament is demanding an official investigation into the role of a high-level European Union civil servant in an Israel lobby smear campaign targeting her.

Ana Gomes, a center-left lawmaker from Portugal, is being denounced by Israel lobby groups as anti-Semitic after she publicly criticized them for attempting to block her from hosting Palestinian human rights campaigner Omar Barghouti for a talk at the European Parliament in Brussels last week.

The Israel lobby groups’ accusations against Gomes were then amplified by Katharina von Schnurbein, the EU’s top official charged with fighting anti-Semitism, and by the EU embassy in Tel Aviv, known officially as the European Union Delegation to Israel.   >>>
 



frühere texte UND TAGE finden sie im chronologischen Archiv >>>

 

 

 

 

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Kostenlos  ist leider nicht  Kostenfrei
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 Sponsoren werden gesucht >>>

 

Gaza- Palästinensischer Regierungschef entgeht Anschlag   >>>

 

Bodo Ramelow erhält Israel-Jacobson-Preis

Minsterpräsident erhält Auszeichnung in Anerkennung seiner Verdienste für das liberale Judentum (...) Gewürdigt werde auch sein Bekenntnis und seine Liebe zum Staat Israel »im Einklang mit seinen Nachbarn«.   >>>

 

Netanjahu nennt „drei“ Hauptgefahren für Israel
„Der Iran, der Iran und der Iran“   >>>

 

Israel Wants to Keep Aging Dimona Nuclear Reactor Operating Until 2040, When It Will Be 80 >>>

 

Israeli forces raid East Jerusalem cemetery, destroy tombstones of slain Palestinians  >>>

 

Palestinian Administrative Detainees To Start Gradual Hunger Strike In April  >>>

 

From an Israeli prison, Khalida Jarrar salutes feminists struggling for justice the world over   >>>

 

The European Union must act to end its complicity with illegal Israeli settlements >>>



Wehrpflicht spaltet Israels Regierung

Israels Regierung diskutiert darüber, Strengreligiöse vom Armeedienst zu befreien. Verteidigungsminister Lieberman ist strikt dagegen. Medien spekulieren bereits über Neuwahlen.  >>>

 

Soldiers Abduct A Palestinian In Al-Aqsa Mosque >>>

 

Israeli Soldiers, Navy, Abduct 36 Palestinians In The West Bank And Gaza >>>

 

Updated- Israeli Navy Abducts Eleven Fishermen In Rafah >>>

 

Israeli Soldiers Abduct Ten Palestinians In Jerusalem   >>>

 

12. 3. 2018
 


Palästina protestiert gegen internationale Geberkonferenz für Gaza

Die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) und die Palästinensische Islamische Widerstandsbewegung Hamas haben gegen die von den USA einberufene internationale Geberkonferenz für den Gazastreifen protestiert.  >>>

 

Putin und Trump sprechen über Palästina-Konflikt   >>>

 

Abbas in Moskau: „Wir lehnen USA als Vermittler ab sofort ab“   >>>

 

Charedim bringen Israels Regierung ins Wanken >>>

 

Fatah’s al-Ahmad says no progress in reconciliation agreement >>>

 

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Bei Zusammenstößen zwischen Palästinensern und jüdischen Siedlern im Westjordanland haben israelische Soldaten einen Palästinenser erschossen.  >>>

 

Israeli forces kill deaf Palestinian man during clashes in Hebron >>>

 

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Israeli Army Abducts Four Palestinians In Jericho >>>

 

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11. 3. 2018

 

Wie Kanal 10 des israelischen Fernsehens gestern Abend bekannt gab, hatte Netanjahu bei seinem Washington-Besuch von Trump gefordert, sich gegen den Bau von Atomkraftwerken in Saudi-Arabien zu stellen. >>>

 

PCHR Weekly Report On Israeli Human Rights Violations in the Occupied Palestinian Territory (28 February – 06 March 2018)    >>>

 

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10. 3. 2018



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